Schwerverletzter bei Unfall in Sehnde

23. Dezember 2017 @

Zu einem Unfall ist es Donnerstagnacht um 23.41 Uhr in Sehnde auf der kommunalen Entlastungsstraße (KES) gekommen. Dabei wurde ein Mann schwer verletzt. Neben der Polizei und dem Rettungsdienst war auch die Ortsfeuerwehr Sehnde im Einsatz.

Der Audi landete nach dem Überholvorgang im Graben – Foto: Stadtfeuerwehr Sehnde

Die Insassen eines Skodas und der 20-jährige Fahrer eines Audi A3 sind auf der kommunalen Entlastungsstraße nördlich von Sehnde in Richtung Lehrte/Köthenwald gefahren, so die Feuerwehr. Auf der Straße besteht eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 Kilometern pro Stunde. Dabei soll der 20-Jährige mit seinem Audi zunächst sehr dicht auf den Skoda aufgefahren sein und gedrängelt haben. Als er den Skoda dann überholen konnte, beschleunigte er auf deutlich über die erlaubten 70 Kilometer pro Stunde. In einer langgezogenen Kurve kam er dann von der Straße ab und geriet auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite in den Graben. Diesen rutsche er noch etwa 80 Meter entlang, bevor das Auto mit der Front im Erdreich hängen blieb. Daraufhin überschlug sich der Audi mehrmals.

Der junge Fahrer konnte sich zwar noch selbst aus dem Auto befreien, wurde aber bei dem Unfall schwer verletzt. Er erlitt der Feuerwehr zufolge unter anderem ein schweres Rasanztrauma, dass aus der Einwirkung der hohen Bewegungsenergie beim Unfall herrührt. Er kam zur Behandlung in die Medizinische Hochschule Hannover. Die alarmierte Ortsfeuerwehr Sehnde klemmte die Autobatterie ab, sicherte die Unfallstelle und leuchtete sie für die Polizei und die Unfallforschung aus.

Im Anschluss wurde die Straße noch von Schmutz gereinigt, der bei dem Unfall auf die Fahrbahn geschleudert worden war. Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Sehnde, die Polizei und der Rettungsdienst.

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