Schlägerei zwischen Fußballfans in Hannover verhindert

3. April 2017 @

Gleich zwei Mal ist es der Polizeidirektion Hannover am Sonnabend gelungen, ein Aufeinandertreffen zwischen den rivalisierenden Fußballfans von Hannover 96 und dem 1. FC Union Berlin zu verhindern.

Am Waterlooplatz war ein Wasserwerfer im Einsatz- Foto: JPH/Archiv

Nach eigenen Angaben stellte die Polizei vermummte Fans von Hannover 96 an der Walderseestraße im Bereich eines Biergartens fest. Im näheren Umfeld bemerkten die Einsatzkräfte darüber hinaus Fans von Union Berlin. Aufgrund des Polizeiaufgebots wurde jedoch ein bevorstehendes Aufeinandertreffen beider Fanlager verhindert werden. Die 15 Fans von Union Berlin erhielten ein Betretungsverbot für die Landeshauptstadt Hannover. Sechs von ihnen wurden durch die Polizei zum Hauptbahnhof begleitet. Neun weitere Fans wurden von Einsatzkräften zu ihren Autos gebracht. Die insgesamt 33 Hannoveraner hatten unter anderem Vermummungsgestände und Passivbewaffnung bei sich. Ein Richter des Amtsgerichts Hannover ordnete ihre Ingewahrsamnahme bis zum späten Nachmittag an.

Nach dem Spiel musste die Polizei erneut eingreifen und Fans von Hannover 96 und Union Berlin trennen. Im Bereich des Waterlooplatzes versuchten etwa 200 96-Fans zum Fanmarsch der Berliner Anhänger zu gelangen. Nur durch Einsatz eines Wasserwerfers konnte ein Zusammentreffen der gewaltbereiten Fußballfans verhindert werden. Nach derzeitigem Stand der polizeilichen Erkenntnisse ist bei dem Wasserwerfereinsatz niemand verletzt worden.

 

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