Scheunenbrand in Klein Lobke – Einsatz bis in die Nacht

9. März 2017 @

Zu einem Großbrand ist die Sehnder Stadtfeuerwehr mit insgesamt 120 Einsatzkräften heute Abend ausgerückt. In Klein Lobke an der Wegstraße ist eine als Strohlager genutzte Halle in Brand geraten. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Die Arbeiten dauerten bis in die Nacht an.

Mit mehreren Strahlrohren wurde das Stroh gelöscht – Foto: JPH

Gegen 17 Uhr ging der Alarm über die brennende Scheune im Sehnder Ortsteil Klein Lobke bei der Leitstelle ein. Ein Nachbar von gegenüber hatte den Rauch aus dem Lager bemerkt und sofort die Feuerwehr alarmiert. Während die noch anrückte, zündete das nach außen offene Strohlager auf Grund des starken Windes an der bergauf liegenden Straße vollständig durch. So stand die Halle bereits in Vollbrand als die ersten Kräfte eintrafen. Neben der eigenen Ortsfeuerwehr waren auch die Kräfte aus Sehnde, Rethmar, Haimar, Dolgen, Evern und später noch Müllingen-Wirringen eingesetzt.

Die Maschinenscheune wurde gekühlt von oben – Foto: JPH

Während die Löscharbeiten an der Strohscheune anliefen, brachte der Hofeigentümer seine Maschinen aus dem auf der anderen Seite hinter einer Brandmauer liegenden Scheunenteil in Sicherheit.

Während von der Straßenseite aus die Ballen gelöscht wurden, kühlte die Feuerwehr über die Drehleiter und von der Seite aus die Maschinenhalle und verhinderte ein Übergreifen auf diesen Gebäudeteil. Von den auf dem Dach der Scheune montierten Solarmodulen blieb auf Grund der Hitze nichts mehr übrig. Die in der Scheune lagernden viereckig gepressten Strohballen hatten jeweils eine Größe von 2 mal 1,80 Meter und waren bis unter das Dach gestapelt. Dadurch war ein komplettes Löschen nur von außen aus nicht möglich.

Daher wurde, noch während die Brandbekämpfung lief, Unterstützung angefordert, um mit einem Radlader das Stroh aus der Halle zu holen und es im Freien dann komplett löschen zu können. Außerdem wurde ein Experte angefordert, der die Einsturzgefahr der Halle für weitere Arbeiten im Inneren bewerten konnte. Nach Abschluss der Arbeiten der Feuerwehr übernimmt die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache. Dazu werden die Brandexperten das Gebäude in den nächsten Tagen je nach Betretbarkeit untersuchen. Im Einsatz waren sieben Ortsfeuerwehren mit 120 Einsatzkräften, 15 Fahrzeugen, ein Streifenwagen und ein RTW mit vier Sanitätern.

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