Resümee der Bundespolizeiinspektion Hannover zum Silvestereinsatz

3. Januar 2017 @

Die Silvesternacht ist im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Hannover ohne bedeutende Zwischenfälle verlaufen. Dank großer Polizeipräsenz konnten Eskalationen wiederholt verhindert werden. Zeitweise hielten sich bis zu 1000 Menschen im Hauptbahnhof Hannover und auf dem Vorplatz auf. Dabei handelte es sich hauptsächlich um junge Männer mit Migrationshintergrund, die teilweise immer wieder durch distanz- und respektloses Verhalten auffielen.

Die Bundespolizei und die Bürger sind zufrieden – Foto: JPH

Durch hohe uniformierte Präsenz war es möglich, größere Ansammlungen zu zerstreuen. Frühzeitige Gefährderansprachen und Platzverweise wirkten beruhigend. Im Einsatz waren auch zahlreiche Zivilkräfte. Ihre Aufgabe bestand darin, rechtzeitig verdächtige oder gewaltgeneigte Personengruppen festzustellen. Zusätzlich diente eine offene und beweiskräftige Videoüberwachung nicht nur der Abschreckung, sondern auch der Erhöhung des Entdeckungsrisikos. Insgesamt war die Bundespolizei mit rund 100 Beamten im Einsatz.

Olaf Petersen, Einsatzleiter der Bundespolizei, dazu: „Das offensive Einsatzkonzept mit starker Präsenz und durchgängigem Fahndungsdruck unterband Gefahrensituationen im Ansatz und verhinderte Straftaten in ihrer Entstehung. Alle Einsatzkräfte trafen ihre Maßnahmen entschlossen, bei niedriger Eingriffsschwelle.“

Insgesamt wurden lediglich sechs Ermittlungsverfahren eingeleitet, wegen sexueller Belästigung, Körperverletzung, Sachbeschädigung, Widerstands und Verstoßes gegen das Waffengesetz.

 

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