Reisebuskontrollen der Polizei am Zentralen Omnibusbahnhof

18. Juli 2017 @

Beamte des Zentralen Verkehrsdienstes (ZVD) haben gestern im Rahmen der Überwachung des gewerblichen Personenverkehrs am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) 24 Fernbusse kontrolliert – zehn davon sind den Beamten zufolge zu beanstanden gewesen.

Busse wurden kontrolliert – Mängel bei Sozialvorgaben – Foto: JPH

Vor dem Hintergrund des innerdeutschen sowie grenzüberschreitenden Fernreisebusverkehrs überprüften die Beamten der Spezialisierten Verfügungseinheit (SVE) zwischen 7.15 Uhr und 12.30 Uhr 24 Busse im Hinblick auf ihre Verkehrssicherheit und 31 Busfahrer hinsichtlich der Einhaltung der Sozial- sowie Personenbeförderungsvorschriften. 21 der Reisebusse waren als innerdeutsche Fernbusse, drei auf internationalen Linien nach Bosnien-Herzegowina, Bulgarien und Weißrussland unterwegs.

Bei ihren Kontrollen stellten die Beamten 57 Verstöße gegen die Sozialvorschriften fest. Unter anderem unterließen es die Fahrer in elf Fällen, die vorgeschriebene Ruhezeit einzuhalten, zwölfmal wurde die Tageslenkzeit überschritten und neunmal die Fahrerkarte überhaupt nicht eingelegt. Weil ein Fahrer des weißrussischen Reisebusses nachweisbar zu schnell gefahren war, musste er noch vor Ort eine Sicherheit in Höhe von 145 Euro hinterlegen, um seine Tour anschließend fortsetzen zu dürfen. Desweiteren entdeckten die Beamten fünf kleinere technische Mängel, die jedoch nicht zur Untersagung der Weiterfahrt führten.

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