Reisebuskontrollen am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB)

Beamte des Zentralen Verkehrsdienstes haben am Montag, 22.10.2018, im Rahmen der Überwachung des gewerblichen Personenverkehrs am Zentralen Omnibusbahnhof in Hannover 17 Fernbusse kontrolliert und dabei fast die Hälfte beanstandet.

Reisebusse wurden am ZOB kontrolliert – Foto: JPH

Vor dem Hintergrund des innerdeutschen sowie grenzüberschreitenden Fernreisebusverkehrs überprüften die Beamten der Spezialisierten Verfügungseinheit (SVE) gestern zwischen 7.30 und 12 Uhr 17 Busse im Hinblick auf ihre Verkehrssicherheit und 25 Busfahrer hinsichtlich der Einhaltung der Sozial- sowie Personenbeförderungsvorschriften. 14 der Reisebusse waren als innerdeutsche Fernbusse und drei auf internationaler Linie in die Tschechische Republik, nach  Kroatien und Weißrussland unterwegs.

Bei ihren Kontrollen beanstandeten die Beamten insgesamt sieben Reisebusse und stellten 14 Verstöße gegen die Sozialvorschriften fest. Im Einzelnen: In zehn Fällen wurde der Bus ohne erforderliche Fahrerkarte gelenkt, dreimal hielten die Fahrer die Ruhezeiten oder Fahrtunterbrechungen nicht ein und in einem Fall saß der Fahrer zu lange hinterm Steuer.

Die Beamten leiteten desweiteren ein Strafverfahren wegen Fälschung beweiserheblicher Daten ein, weil sich ein Fahrer wissentlich der Fahrerkarte eines anderen Busfahrers bediente. Darüber hinaus hatten zwei Reisebusse eines in Hannover ansässigen Unternehmens keine gültige Genehmigung für den Fernlinienverkehr dabei.

 

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