„Quando allein im Zug“: Bundespolizei schlägt zu

31. Januar 2017 @

Erst springt ein bayrischer Gebirgsschweißhund in Verden aus dem Autofenster, dann fährt er allein mit der Bahn Richtung Bremen. Vielleicht wollte er sich als Stadtmusikant bewerben?  Das aber wusste die Bundespolizei kompetetnt zu verhindern – und setzte den Schwarzfahrer fest.

Bis nach Bremen kam Schwarzfahrer „Quando“ – dann wurde er festgenommen – Foto: Bundespolizei

Der Leitstelle der Bundespolizeiinspektion Bremen wurde gemeldet, dass in der Nordwestbahn 83148 ein herrenloser Hund mitfahre. Freundlich wedelnd würde er dort Kontakt suchen. Zwei Diensthundeführer waren gerade auf Streifenfahrt und übernahmen den Hund in Bremen-Mahndorf vom Zugpersonal.

Ein Anruf beim Tierheim von Verden ergab eine „Vermisstenmeldung“, die gerade eingegangen war. Die Hundehalterin war überglücklich, denn ihr „Quando“ war in der Nähe des Bahnhofs Verden durch die geöffnete Scheibe ihres Wagens gesprungen und schnurstracks zum Bahnhof gelaufen, als sie kurz etwas zu erledigen hatte. Danach verlor sich seine Spur. Später kam heraus, dass Quando die Bahnstrecke überquerte und sich auf der Suche nach seinem Frauchen einsteigenden Fahrgästen angeschlossen hatte.

Während der Wartezeit zeigte der bestens gepflegte Rüde den Bundespolizisten sofort sein Talent bei einer spontan angelegten Fährtensuche. Zumindest dafür wäre er in der Diensthundeschule aufgenommen worden, – wenn er zu den anerkannten Polizeihunderassen gehören würde. Aber Quando hat bereits eine Lehrstelle: Er befindet sich in der Ausbildung zum Jagdhund.

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