Polizei rät Hundehaltern zur Wachsamkeit: „Mettbällchen“ ausgelegt

8. Dezember 2016 @

Die Polizei Hannover ermittelt wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz, nachdem ein Husky Dienstag einen auf einer Grünfläche entlang der Verlängerung des Hans-Meinecke-Weg in Vahrenwald abgelegten, vermutlich vergifteten Mettball gefressen hat.

Achten Sie darauf, was ihr Hund draußen frist – Foto: JPH

Ein 42-Jähriger erstattete Dienstagnachmittag Anzeige bei der Polizei. Er war zuvor gegen 14.30 Uhr mit seinem Hund spazieren gewesen. Im Bereich der Grünfläche bemerkte er plötzlich, wie sein vierbeiniger Begleiter einen auf der Grünfläche liegenden Mettball fraß. Obwohl der Hundehalter geistesgegenwärtig einschritt, konnte er nicht verhindern, dass „Damon“ einen Teil des Fleisches herunterschluckte.

Da ein daraufhin aufgesuchter Tierarzt aufgrund seiner Anamnese davon ausging, dass der Mettball vergiftet und als Köder ausgelegt worden war, verabreichte er dem Husky eine Spritze. Der übrig gebliebene Teil des Fleisches wurde durch die Polizei sichergestellt und soll in den kommenden Tagen in einem Labor untersucht werden. Ähnliches wurde bereits aus Sehnde gemeldet (siehe SN Bericht).

Die Polizei rät Hundebesitzern nun, aufmerksam zu sein und bittet Zeugen, die insbesondere in dem Bereich Hans-Meinecke-Weg verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich mit dem Polizeikommissariat Nordstadt unter der Telefonnummer 0511/109-3117 in Verbindung zu setzen.

 

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