Massenunfall verursacht mehrstündige Vollsperrung der A 7

9. Dezember 2016 @

Zu einem Verkehrsunfall ist es Donnerstagabend, auf der A 7 zwischen der Anschlussstelle Hannover-Anderten und dem Kreuz Hannover-Ost mit insgesamt neun Fahrzeugen gekommen. Personen sind dabei nicht verletzt worden.

Insgesamt neun Autos wurdenbeschädigt – Foto: JPH

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei musste ein 59-Jähriger aufgrund eines technischen Defekts mit seinem Renault-Sattelzug auf dem Standstreifen halten. Gegen 22.45 Uhr befuhr ein 29 Jahre alter Mann mit seinem Iveco-Gespann den rechten Fahrstreifen in Richtung Hamburg. Auf Höhe des liegengebliebenen Fahrzeugs wurde der 29-Jährige offensichtlich von einem weiteren,  bisher unbekannten, Fahrer eines Sattelzuges nach rechts abgedrängt. Im weiteren Verlauf kam es daraufhin zum Zusammenstoß mit dem auf dem Standstreifen liegengebliebenen Lastzug. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Iveco gegen die Mittelschutzplanke. Dabei riss an der Zugmaschine der Tank auf, wodurch die gesamte Fahrbahn mit zirka 800 Litern Dieselkraftstoff verunreinigt wurde.

Darüber hinaus fuhren sechs nachfolgende Fahrzeuge im Bereich der Unfallstelle über Trümmerteile. Personen kamen nicht zu Schaden.  Aufgrund von Reinigungsarbeiten musste dieA 7 bis etwa 5.30 Uhr voll gesperrt werden, es kam zu Behinderungen. Der Gesamtschaden beläuft sich nach Schätzungen der Polizei auf 120 000 Euro.  Nun suchen die Ermittler Zeugen, die insbesondere Hinweise zu dem flüchtigen Sattelzug geben können. Diese erbittet der Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511/109-18 88.

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