Landesweite Übung „Führen von Verbänden“

26. Januar 2016 @

Rund 800 THW-Einsatzkräfte trainierten am vergangenen Sonntag mit 200 Großfahrzeugen das „Führen von Verbänden“. Parallel dazu wurde eine Digitalfunk-Übung abgehalten, um das Funken in großen Schadenlagen zu proben. Ziel der Verbände aus ganz Niedersachsen und Bremen war der Wasserübungsplatz des THW in Barme/Dörverden, wo die Fahrzeuge gegen Mittag eintrafen. Ausgearbeitet wurde diese Großübung von den Ortsverbänden Achim, Hoya und Verden, die dazu alle 79 Ortsverbände des Landesverbandes Bremen, Niedersachsen eingeladen hatten.

Der Marsch im Verband war eines der Übungsziele - Foto: THW OV Lehrte

Der Marsch im Verband war eines der Übungsziele – Foto: THW OV Lehrte

Seitens des THW Ortsverbandes Lehrte nahmen rund 30 Helferinnen und Helfer mit insgesamt 11 Fahrzeugen an dieser Übung teil.

Gerade in größeren Schadenlagen, wie bei Hochwasser, müssen immer wieder größere Verbände in die betroffene Region gebracht werden. Dabei kommt dem Fahren im Verband im Hinblick auf Führung und Logistik eine besondere Bedeutung zu. In diesem Jahr nutzten die Ortsverbände aus Bremen und Niedersachsen die Einladung der Ortsverbände Achim, Hoya und Verden und trainierten alle gemeinsam ihre Fähigkeiten in diesem Bereich. Alle Fahrzeuge hintereinander aufgestellt erreichten eine Länge von etwa 1,9 Kilometern. Die Verpflegung der rund 800 beteiligten Helferinnen und Helfer übernahm der Verpflegungstrupp des Ortsverbandes Bremen Süd, der für solche Fälle bestens gerüstet ist.

Zahlreiche THW-Helfer nahmen an der Übung in Barme teil - Foto: THW OV Lehrte

Zahlreiche THW-Helfer nahmen an der Übung in Barme teil – Foto: THW OV Lehrte

Der zweite Aspekt der Übung beinhaltete als praktischen Teil den Umgang mit Digitalfunk in großen Schadenlagen. Gleichzeitig wurde das Digitalfunknetz auf die Probe gestellt, wenn sich alle eintreffenden Fahrzeuge anmelden und per Funk eingewiesen werden.

In Barme selbst wurde der Landesbeauftragte für Bremen und Niedersachsen, Ralph Dunger, von seine Einheiten erwarten. Es war die letzte Großübung in seiner Amtszeit, die am 31. Januar 2016 endet. Gleichzeitig konnten sich die beteiligten Helferinnen und Helfer von Dunger verabschieden, der in den vergangenen zehn Jahren als Landesbeauftragter in den beiden Bundesländern an der Spitze stand und das THW maßgeblich geprägt und gestaltet hat.

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