Update: Kellerbrand in Sehnde – eine Leichtverletzte

26. August 2016 @

SEHNDE-NEWS.DE. Kurz nach dem Einsatz in der KGS ist die Feuerwehr Sehnde erneut alarmiert worden. Gegen 13 Uhr bemerkte ein Bewohner des Hauses Rauch, der aus einem Kellerfenster kam, warnte die Bewohner und alarmiert die Feuerwehr. Um 13.03 Uhr traf der Alarm über einen Kellerbrand in der Straße Im Nordfelde in Sehnde und Ilten ein und sofort rückten die Brandbekämpfer aus. In dem Mehrfamilienhaus war die Küche der Kellerwohnung eines Mieters aus noch unbekannter Ursache in Brand geraten. Dabei wurde eine 91-jährige Seniorin leicht verletzt, im Rettungswagen behandelt und in die Klinik gebracht. Die Höhe des Sachschadens gibt die Polizei jetzt mit 50 000 Euro an.

Die Ursache des Kellerbrandes ist noch unklar - Foto: JPH

Die Ursache des Kellerbrandes ist noch unklar – Foto: JPH

Nachdem der Alarm bei den Feuerwehren Sehnde und Ilten eingegangen war, dauerte es nur die kurze Zeit von rund vier Minuten, bis die Feuerwehren vor Ort die Brandbekämpfung in dem Kellerraum aufnehmen konnten. Dazu gingen Trupps unter Atemschutz gegen die Flammen vor und hatten den Brand schnell gelöscht. Zuvor hatten bereits alle anwesenden Bewohner das Gebäude verlassen.

Die Wasserversorgung erfolgte auch über die B 443 - Foto: JPH

Die Wasserversorgung erfolgte auch über die B 443 – Foto: JPH

Nachdem  die Flammen gelöscht waren, wurde der Kellerbereich ab etwa 13.20 Uhr mit einem Drucklüfter entraucht. Darüber hinaus wurde der GW-Mess aus Höver nachalarmiert, der die Schadstoffbelastung in der Kellerwohnung und im Haus untersuchte. Danach durften die Bewohner in ihre Wohnungen zurück. Die Kellerwohnung ist allerdings nicht bewohnbar.

Schließlich wurde der Keller entraucht - Foto: JPH

Schließlich wurde der Keller entraucht – Foto: JPH

Das Gebäude ist mit Ausnahme der Kellerwohnung nach erste Angaben weiterhin bewohnbar, die Höhe des Schadens steht noch nicht fest. Während der Löscharbeiten kam es zu Stau auf der B 443, wobei der Verkehr aus Lehrte kommend ab dem Kreisverkehr am Friedhof Sehnde durch die Polizei umgeleitet wurde. Auch hier gab es Gaffer, die beim Überfahren der Schlauchleitungen extra langsam fuhren, um ja einen Blick auf die Brandstelle werfen zu können – und so den Stau weiter förderten. Die Brandermittler der Polizei werden in den nächsten Tagen die Brandstelle untersuchen.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Sehnde, Höver und Ilten mit rund 25 Einsatzkräften, vier Löschfahrzeugen, dem Mannschaftstransportwagen, der Drehleiter, dem GW-Mess sowie ein Rettungswagen, ein Notarzt und die Polizei.

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