Hochzeitsfeier auf der A 2

17. April 2017 @

13 Autofahrer eines Hochzeitskonvois haben Sonntagnachmittag zwischen dem Autobahndreieck Hannover-West und der Anschlussstelle Langenhagen absichtlich einen Stau verursacht und dadurch unbeteiligte Verkehrsteilnehmer gefährdet. Zugleich wurde auf der so gesperrten Autobahn der Vermählung „zelebriert“.

Auf der Autobahn einen Stau erzeugt und ausgestiegen – Foto: JPH

Gegen 16 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Polizei Hannover ein, in denen Verkehrsteilnehmer einen Stau auf der A 2 in Fahrtrichtung Berlin meldeten. Nahezu zeitgleich beobachtete eine Streifenwagenbesatzung von der Gegenfahrbahn, dass offensichtlich mehrere Personenwagen vorsätzlich mit niedriger Geschwindigkeit auf allen drei Fahrstreifen der Autobahn fuhren und so einen Stau verursachten. Zeitweise hielten die Fahrzeuge komplett an und Personen stiegen aus, um offenbar Fotos und Videos zu machen. Aufgrund des so verursachten Staus mussten einige unbeteiligte Verkehrsteilnehmer Vollbremsungen sowie Ausweichmanöver einleiten, um Auffahrunfälle zu verhindern – verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Im weiteren Verlauf konnten die Beamten die insgesamt 13 Fahrzeuge des Konvois im Bereich der Vahrenwalder Straße kontrollieren, nachdem die die Autobahn an der Anschlussstelle Langenhagen verlassen hatten.

Nun ermittelt die Polizei gegen die 13 Fahrer wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie wegen Nötigung. Im Anschluss durfte die Hochzeitsgesellschaft ihre Fahrt unter Einhaltung der Straßenverkehrsordnung fortsetzen.

 

Kommentare gesperrt.

© 2019 Sehnde-News.