Herrchen und Hund aus Hafenbecken gerettet

10. Mai 2016 @

SEHNDE-NEWS.DE. Herrchen und Hund haben die Seenotretter der Station Büsum am vergangenen Sonntagabend aus einem Hafenbecken gerettet. Passanten hatten sich kurz nach 19 Uhr am Liegeplatz des Seenotrettungskreuzers „Theodor Storm“ gemeldet und mitgeteilt, ein Mann befinde sich mit seinem Hund in einem der Büsumer Hafenbecken und komme nicht mehr an Land.

Seenotrettungskreuzer Theodor Storm aus Büsum war mit dem Tochterboot im Einsatz – Foto: Eike Henning

Seenotrettungskreuzer Theodor Storm aus Büsum war mit dem Tochterboot im Einsatz – Foto: Eike Henning

Zwei Seenotretter setzten sofort das Arbeitsboot „Nis Puk“ aus. Im nur wenige hundert Meter entfernten Hafenbecken fanden sie den vollkommen erschöpften Mann im Wasser an der vier Meter hohen Kaimauer vor. Mit einem Arm hielt er sich an einer Leiter fest, mit dem anderen hielt er seinen Mischlingshund über Wasser. Der 16 Jahre alte, halb blinde Hund hatte sich beim Spaziergang am Hafen erschreckt und war bei Niedrigwasser vier Meter tief in den Hafen gestürzt. Sein Herrchen (56) kletterte an der Mauer hinunter und konnte seinen Hund schwimmend retten. Allerdings gelang es ihm nicht, mit dem Tier die Leiter wieder hinaufzuklettern.

Die Seenotretter nahmen aus seinen Armen den Hund entgegen und holten dann den vollkommen erschöpften Mann an Bord. Zu diesem Zeitpunkt war er bereits seit 25 Minuten im Wasser. Am Liegeplatz des Seenotrettungskreuzers kümmerten sich Rettungssanitäter um den Mann, er konnte aber kurz darauf mit Hund von seiner Ehefrau abgeholt werden. Das Ehepaar aus Bensheim im Odenwald war erst gestern in Büsum mit dem Wohnwagen angekommen und auf seinem ersten Spaziergang gewesen.

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