Gemeinsame Schwerpunktkontrollen auf der A 2 in Hannover und Braunschweig

4. August 2016 @

SEHNDE-NEWS.DE. Beamte der Polizeidirektion (PD) Hannover und Braunschweig haben mit Unterstützung der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen (ZPD NI) am Dienstag an zwei Stellen der A 2 zahlreiche Fahrzeuge kontrolliert und Verstöße festgestellt. Ziel derartiger Kontrollen ist die Senkung der Unfallzahlen und die Erhöhung der Verkehrssicherheit auf dieser unfallträchtigen Autobahn. Die hohe Verkehrsbelastung der A 2, gepaart mit individuellem Fehlverhalten von Fahrern, führte in den letzten Jahren vermehrt zu schweren Verkehrsunfällen, vor allem mit Beteiligung von Lastwagen. In Zukunft ist mit einem noch höheren Verkehrsaufkommen, insbesondere durch Lastzüge zu rechnen.

Die Kontrollen tragen zur SIcherheit auf der A 2 bei - Foto: JPH

Die Kontrollen tragen zur SIcherheit auf der A 2 bei – Foto: JPH

Im Bereich Hannover haben 28 Beamte der PD und der ZPD NI in der Zeit von 8 bis 13 Uhr haben den Verkehr in Richtung Dortmund kontrolliert. Die Bilanz der gestrigen Kontrollen im Bereich der Anschlussstelle Lehrte-Ost: 39 Lastwagen waren mit ungenügendem Sicherheitsabstand unterwegs und acht Personenwagen überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Drei der Fahrer fuhren so schnell, dass sie mit einem Fahrverbot rechnen müssen. Darüber hinaus missachteten vier Autofahrer mit Anhängern das Überholverbot und gegen den Fahrer eines solchen Gespanns wurde ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet. Zusätzlich ahndeten die Beamten während der Aktion 23 Verstöße gegen das Fahrpersonalrecht sowie 22 sonstige Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung beziehungsweise die Straßenverkehrszulassungsordnung.

In Bereich Braunschweig kontrollierten die insgesamt 92 eingesetzten Mitarbeiter der PD Braunschweig den Schwerlastverkehr an der A 2 in beiden Fahrtrichtungen. Neben den ganzheitlichen Kontrollen bei offensichtlichen Fahrzeugmängeln oder Fahrerverstößen bei Anhaltekontrollen auf den Rastplätzen „Waldkater“ bei Helmstedt und Röhrse, wurden auch selektive Kontrollen des Güterverkehrs mit den Schwerpunkten Abstand und Geschwindigkeit vorgenommen. Insgesamt wurden 65 Fahrzeuge kontrolliert, 13 Personenwagen und 52 Lastwagen. Bei 41 wurde mangelnder Abstand festgestellt, zehnmal registrierte die Polizei Geschwindigkeitsverstöße und acht Fahrer verstießen gegen die Ladungssicherungspflicht. An zwei Wagen gab es Bauartveränderungen, dreimal wurde gegen das Tierschutzgesetz und einmal gegen das Abfallgesetz verstoßen. Insgesamt fünfmal stellten die Beamten fahrzeugtechnische Mängel fest.

Aus den festgestellten Verstößen ergaben sich sechs Verbote der Weiterfahrt sowie 45 Sicherheitsleistungen mit einer Gesamtsumme von 5950 Euro. Neben der Polizei waren sechs Mitarbeiter vom Zoll Hannover, zwei Mitarbeiter des Veterinäramtes Helmstedt sowie ein Mitarbeiter vom TÜV Hannover an den Kontrollen beteiligt.

Kommentare gesperrt.

© 2019 Sehnde-News.