Geldtransporterüberfälle in Niedersachsen: Neue Spur nach Holland

29. Juli 2016 @

SEHNDE-NEWS.DE. Erneut haben die Ermittler der niedersächsischen Polizei eine Spur gefunden, die auf einen möglichen Aufenthalt der Tatverdächtigen Ernst-Volker Staub, Burkhard Garweg und Daniela Klette in Holland hindeuten könnte. Bei der sorgfältigen Untersuchung eines Tatfahrzeugs, das die Tatverdächtigen nach dem jüngsten Überfall auf einen Geldtransporter in Cremlingen zurückgelassen hatten, fanden die Beamten der Polizei Salzgitter einen Papierfetzen, der als Teil einer niederländischen Zeitung identifiziert werden konnte. In einem zurückliegenden Fall war ein von den Beschuldigten benutztes Mobiltelefon in den Niederlanden ausgeschaltet worden. Nun gibt es einen zweiten Hinweis, dass sich die Tatverdächtigen in den Niederlanden aufhalten könnten oder in der Vergangenheit aufgehalten haben, so die Polizei.

Die Polizei vermutet die Gesuchten in Holland - Foto: PAH

Die Polizei vermutet die Gesuchten in Holland – Foto: PAH

Es liegen aber keine Erkenntnisse bei der Polizei darüber vor, ob die Beschuldigten sich gemeinsam an einem Ort befinden oder an verschiedenen Orten und vielleicht sogar in verschiedenen Ländern wohnen.

Wegen des Überfalls auf einen Geldtransporter in Cremlingen haben die betroffene Sicherheitsfirma und deren Versicherung für Hinweise, die zur Wiederbeschaffung des Geldes führen, eine Belohnung in Höhe von bis zu 60 000 Euro ausgesetzt. Die Zuteilung der Belohnung erfolgt unter Ausschluss des Rechtswegs. Sie ist nicht für Personen bestimmt, die kraft Gesetzes oder Amtes zur Aufklärung von Straftaten verpflichtet sind. Haben mehrere Personen bei der Wiederbeschaffung der geraubten Geldmittel entscheidend mitgewirkt, so wird die entsprechende Belohnung nach dem Verhältnis ihres Mitwirkens gezahlt.

Zusammen mit der Auslobung wegen des Überfalls in Stuhr-Groß Mackenstedt sind jetzt insgesamt 80 000 Euro als Belohnung ausgesetzt worden.

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