Gasalarm in der Fimbergstraße

9. Oktober 2017 @

Zu einem Feuerwehreinsatz ist es am Montagmittag um 12.15 Uhr in der Fimbergstraße in Sehnde gekommen. Dort wird derzeit die Straße grundsaniert und bei den Erdarbeiten hatte vermutlich ein Stein, den ein Bagger mit heraushob, die Gasleitung beschädigt. Das führte zur Alarmierung der Feuerwehr, des Rettungsdienstes mit Notarzt und der Polizei.

Vor dem Haus Fimbergstraße 23 wurde der „Dom“ (kleines Loch) abgerissen – Foto: JPH

„Ich ging gerade die Straße in Richtung B 65, als es neben mir plötzlich zischte und sich alle schnell bewegten“, erinnert sich Maik Obst, der gerade ein Haus unterhalb der Aushubstelle renoviert. „Das war ein ganz heftiges Geräusch und einer sagte noch ‚Gas‘, dann habe ich mich auch beeilt, vom Ort wegzukommen.“ Dann wurde die Feuerwehr alarmiert und die EOn Avacon als Besitzer der Gasleitung. Beide rückten zügig an und die Feuerwehr kam vorsorglich auch mit dem GW-Mess, um sicherzustellen, dass keine Gefahr mehr bestand, nachdem die Mitarbeiter von EOn Avacon den Sperrschieber für die Leitung geschlossen hatten.

„Wir waren mit rund 15 Einsatzkräften und drei Sehnder Fahrzeugen vor Ort“, sagte Chris Rühmkorf, Sprecher der Stadtfeuerwehr Sehnde. „Aber wir mussten nicht eingreifen, da der Sperrschieber schnell verschlossen war.“ Zusätzlich waren ein Notarzt, ein Rettungswagen und der ABC-Messwagen am Einsatzort.

Wie sich ergab, hatte offensichtlich ein Stein oder ähnliches den nicht dokumentierten „Dom“ mit dem Ventil einer Absperrblase abgerissen, was die Leitung nach außen öffnete. „Nur ein paar Stunden kann die Reparatur dauern, dann ist der Schaden behoben“, sagte ein Mitarbeiter vor Ort, der namentlich nicht genannt werden möchte. „Das hängt lediglich davon ab, wann der Reparaturtrupp hier eintrifft.“ Problem bei älteren Straßen soll immer wieder sein, dass viele Teile der Gasleitungen nicht dokumentiert sind – wie wohl in diesem Fall.

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