Frau fällt ins Gleisbett – Bundespolizist rettet sie

24. April 2017 @

Wahrscheinlich ist es dem beherzten Einschreiten eines Beamten der Bundespolizei zu verdanken, dass einer 53-Jährigen nicht noch mehr passiert ist. Die Northeimerin wollte am Sonnabend gegen 18.30 Uhr auf dem Hauptbahnhof Hannover den Metronom 82827 noch erwischen, obwohl dessen Türen bereits verriegelt waren und der Zug sich in Bewegung setzte.

Mit dem RTW kam die Frau ins Krankenhaus – Foto: JPH

Sie hatte sich dabei offenbar am Zug entlang getastet und war dann zwischen Bahnsteigkante und Zug geraten, so die Polizei. Als der Zug den Bahnhof verlassen hatte, lag die Frau im Gleisbett. Ein Beamter der Bundespolizei auf dem Heimweg kam auf die Situation zu und rettete mit anderen Reisenden die Frau aus dem Gleisbett. Denn gleichzeitig wurde bereits über Lautsprecher der nachfolgende Erixx angekündigt, der unmittelbar danach einfuhr. Ein Überrollen der Frau durch diesen Zug wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit nur durch den beherzten und selbstlosen Einsatz des Polizeibeamten und eines Passanten verhindert. Der alkoholisierten Frau wurden durch die Räder des Zuges mehrere Zehen abgetrennt.

Die Bundespolizei lobt in diesem Zusammenhang das couragierte und selbstlose Einschreiten der Helfer, die wahrscheinlich Schlimmeres verhindert haben. Ein Sicherheitshinweis ergeht jedoch an die Reisenden, die immer wieder versuchen, in bereits abfahrende Züge noch einzusteigen: Sobald der Lokführer die Türen verriegelt hat, besteht keine Möglichkeit mehr, sie von außen zu öffnen. Der Lokführer kann auch nicht mehr wahrnehmen, wenn jemand, wie in diesem Falle, zwischen Bahnsteigkante und Zug gerät.

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