Flughafen Hannover kein guter Ort für „Gesuchte“

21. März 2016 @

SEHNDE-NEWS. Zwei Haftbefehle konnte die Bundespolizei wieder am Flughafen Langenhagen vollstrecken. Beide Male wurden die Beamten bei der Abwicklung von Flügen aus der Türkei am vergangenen Sonnabend fündig.

Die Bundespolizei hatte alles im Computer - Foto: JPH

Die Bundespolizei hatte alles im Computer – Foto: JPH

So wurde eine 51-jährige türkische Staatsangehörige bei der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle eines Fluges aus Antalya durch die Beamten am Flughafen festgenommen. Gegen sie lag laut Bundespolizei ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Braunschweig wegen Betrugs vor. Nach ergangener Verurteilung hatte sie die Geldstrafe nicht gezahlt und auch die dadurch fällige Ersatzhaft nicht angetreten.

Der abholende Sohn der Betroffenen bewahrte seine Mutter durch Zahlung von 302 Euro für die Geldstrafe und die Kosten vor dem Antritt der 15-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe.

Am gleichen Ort wurde außerdem ein 34-jähriger türkischer Staatsangehöriger ebenfalls bei der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle seines Fluges aus Izmir durch die Polizisten am Flughafen festgenommen. Gegen ihn lag laut Bundespolizei ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hannover wegen Beleidigung vor. Nach Verurteilung hatte er ebenfalls die Geldstrafe nicht bezahlt und sich im weiteren Verlauf der fälligen Ersatzhaft entzogen.

Durch sofortige Zahlung von 677,50 Euro für die Geldstrafe und die Kosten konnte der Antritt der 60-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe abgewendet werden.

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