Feuerwehrübung im Bundessortenamt in Rethmar

23. Mai 2016 @

SEHNDE-NEWS.DE. Auf dem ehemaligen Gelände des Bundessortenamtes in Rethmar ist am Sonnabendmorgen eine Zugübung des 2.Zuges der Regionsfeuerwehrbereitschaft 4 und der Ortsfeuerwehr Rethmar abgelaufen. Schwerpunkt war dabei die Aufgabe einer Wasserversorgung über eine lange Strecke.

Die Regionsbereitschaft baut die Wasserversorgung auf - Foto: Stadtfeuerwehr Sehnde

Die Regionsbereitschaft baut die Wasserversorgung auf – Foto: Stadtfeuerwehr Sehnde

Es war Sonnabendmorgen 9 Uhr, als die Ortsfeuerwehr Rethmar mit dem Stichwort „Feuer in einer Scheune“ alarmiert wurde. Der Brand des Lagers war dabei auf dem Gelände des Bundessortenamtes an der Hauptstraße in Rethmar.Laut Übungsannahme der Leitung war es in einem Gebäudebereich dort zu einem Feuer gekommen, bei dem vermutlich auch drei Personen als vermisst gelten mussten. Aufgrund dieses Lagebildes und in Kenntnis der schlechten Wasserversorgung im Bereich des Einsatzortes Bundessortenamt forderte der Einsatzleiter umgehend den 2. Zug der Regionsfeuerwehrbereitschaft 4 an, der sich gerade in Sehnde befand, umgehend nach Rethmar an.

Da mit einem erhöhten Wasserbedarf zu rechnen war, baute der sogenannte „Wasserförderungszug“ der Bereitschaft nach einer örtlichen Lageeinweisung zwei Schlauchleitungen vom Mittellandkanal durch Rethmar zum Einsatzort auf. Die dabei zu überwindende Wegstrecke betrug etwa sechs Kilometer. Die Wasserübergabe des Zuges erfolgte dann am Sortenamt an die Einsatzkräfte aus Rethmar. Die Ortsfeuerwehr Rethmar war wiederum mit der Brandbekämpfung und der Personenrettung beauftragt.

Beim Sortenamt wurde die Wasserversorgung an die Ortswehr Rethmar übergeben - Foto: Stadtfeuerwehr Sehnde

Beim Sortenamt wurde die Wasserversorgung an die Ortswehr Rethmar übergeben – Foto: Stadtfeuerwehr Sehnde

„Der 2. Zug der Regionsfeuerwehrbereitschaft 4 ist genau für solche Aufgaben gegliedert und umfasst alle taktischen Einsatzmittel, die zur Wasserförderung benötigt werden. Der Wasserförderungszug setzt sich aus Einsatzkräften der Stadtfeuerwehr Sehnde und der feuerwehrtechnischen Zentrale Burgdorf zusammen“, erklärt Stadtfeuerwehrsprecher Michael Schulz. Gegen 12 Uhr war die Einsatzübung beendet. Insgesamt waren 48  Feuerwehrleute mit neun Fahrzeugen der Ortsfeuerwehren aus Sehnde sowie den Unterstützungsfahrzeuge der feuerwehrtechnischen Zentrale Burgdorf eingebunden.

„Die Zusammenarbeit der beteiligten Einsatzkräfte hat gut funktioniert. Mit der Aufstellung sind wir sehr zufrieden“, lautete das Fazit von Christoph Huch, Zugführer des Regionsfeuerwehrbereitschaftszuges 2. „Außerdem ist es wichtig, diese Einsatzabläufe regelmäßig zu üben und insbesondere neu ausgebildetes Personal parktisch einzubinden. “ Denn für die Sicherheit der Bevölkerung müssen die ehrenamtlichen Kräfte der freiwilligen Feuerwehren auf die verschiedensten Lagen schnell reagieren können.

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