Update: Feuerwehrgroßeinsatz in Lehrte – Brandursache

26. Januar 2016 @

SEHNDE-NEWS. Zu einem Großeinsatz von Feuerwehr war es Sonntagmittag gegen 13.30 Uhr in Lehrte gekommen. Dort war der Dachstuhl eines Reihenmittelhauses am Beethovenring in Brand geraten. Gegen 16.30 Uhr hieß es dann „Feuer aus“. Bis dahin hatten die eingesetzten Kräfte alle Hände voll zu tun, um ein Übergreifen der Flammen auf die unteren Geschosse und Nachbarhäuser zu verhindern. Menschen sind nicht verletzt worden.

Bei Eintreffen der Kräfte schlugen die Flammen unter dem Dach hervor - Foto: Lars Klingenberg

Bei Eintreffen der Kräfte schlugen die Flammen unter dem Dach hervor – Foto: Lars Klingenberg

Jetzt hat die Polizei die Brandursache ermittelt. Sie geht von einem technischen Defekt als Ursache für das Feuer aus. Bisherigen Erkenntnissen der Polizei zufolge hatte der Eigentümer das Dachgeschoss mit einem Heizlüfter und einem elektrischen Kamin beheizt und dieses anschließend verlassen. Beamte des Fachkommissariates für Brandermittlungen gehen nach ihren gestrigen Untersuchungen von einem technischen Defekt an dem Heizlüfter als Ursache für das Feuer aus. Der entstandene Schaden wird von der Polizei auf 100 000 Euro geschätzt.

Der Ablauf am Sonntag:

Mit Außen- ud Innenangriff wurden die Flammen bekämpft - Foto: Lars Klingenberg

Mit Außen- ud Innenangriff wurden die Flammen bekämpft – Foto: Lars Klingenberg

Um 13.37 Uhr ging der Alarm bei der Feuerwehr ein und umgehend rückte die Ortsfeuerwehr Lehrte aus, um den Brand eines Reihenmittelhauses zu löschen. „Bei Eintreffen der Kräfte schlugen die Flammen aus zwei Dachfenstern und umgehend wurden weitere Feuerwehren nachalarmiert“, so der Feuerwehrsprecher aus Lehrte, Stephan Keil. Daraufhin trafen die Ortsfeuerwehren aus Immensen und Ahlten an der Einsatzstelle ein.

Schließlich waren die Flammen gelöscht und das Dach komplett geöffnet - Foto: Lars Klingenberg

Schließlich waren die Flammen gelöscht und das Dach komplett geöffnet – Foto: Lars Klingenberg

Die insgesamt 62 Brandbekämpfer gingen in einem koordinierten Innen- und Außenangriff gegen die Flammen im und unter dem Dach im ausgebauten Obergeschoß vor. Während über die Drehleiter das Dach von außen durch abgedeckte Bereiche gelöscht wurde, verhinderten die Kräfte im Haus den Durchbruch von Flammen in andere Hausbereiche und löschen den Dachstuhl von unten.

Schließlich war das Dach weitgehend abgedeckt, das Feuer gelöscht und die Nachbarhäuser geschützt worden. 16.30 Uhr hieß es somit „Feuer aus“. Die Kräfte wurden in dieser Phase ausgetauscht und suchen derzeit laut Pressesprecher Keil noch nach Glutnestern.

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