Feuerwehr Sehnde unterstützt beim Kampf gegen die Flammen in Lehrte

21. Januar 2017 @

Sie waren es so etwas wie gewohnt: Die Feuerwehr Sehnde hat Erfahrungen mit Großbränden. Sie hatte bereits zwei Mal an der KGS stundenlang gegen die Flammen gekämpft, einmal im O-Trakt, dann um die Turnhalle Waldstraße und auch noch in Höver im Industriebereich. Und so war sie auch wieder als Verstärkung gerufen, als es um die Turnhalle der Hauptschule Süd in Lehrte ging. Im Juni 2016 waren die Lehrter zur Hilfe in Sehnde, nun kamen die Sehnder den Lehrtern zu Hilfe.

Im Ostbereich der Halle waren die Sehnder Kräfte aktiv – Foto: JPH

Während die Alarmeirung für die Lehrter Kameraden bereits um 1 Uhr ausgelöst worden war, ging es für die Sehnder Feuerwehr um 2.12 Uhr los. Daraufhin rückten die Sehnder mit Tanklöschfahrzeug, Drehleiter und Löschfahrzeug sowie 19 Feuerwehrleuten aus, um an der Südstraße ihren Dienst auszuüben. Zusätzlich waren auch der Rüstwagen und der Mannschaftstransportwagen mit dabei.

Bereits auf weite Entfernung war der Feuerschein zusehen, die Anfahrt dadurch etwas leichter. Als Einsatzabschnitt wurde den Kräften der Ostbereich an der Halle zugewiesen, wo bereits Teile der Lehrter Feuerwehr im Einsatz waren. Doch ganz so einfach war die Anfahrt in diesen Bereich nicht. Wegen der Stellung der bereits stehenden Fahrzeuge mussten die Sehnder über den Grünbereich der Seite anfahren. Dabei kam die Iveco-Drehleiter, ausgelegt als Straßenfahrzeug, nicht weit. In einem ehemaligen zugeschütteten Volleyballfeld fuhr sie sich zunächst fest – alle Versuche, sie mit Sehnder Mitteln frei zu bekommen, scheiterten. Nur der Kran der Berufsfeuerwehr Hannover war dann in der Lage, das nur straßentaugliche Fahrzeug herauszuziehen.

Nur noch die Betonmauern, wie damals in Sehnde, blieben übrig – Foto: JPH

Dann wurde mit drei eingesetzten Drehleitern der Hallenbrand bekämpft und gegen 5 Uhr hieß es dann „Brand unter Kontrolle“ – und die Sehnder Kräfte konnten gegen 5.30 Uhr nach rund dreieinhalb Stunden Kampf gegen die Flammen wieder einrücken. Der Einsatz für die Lehrter Kameraden endete erst endgültig gegen 14.30 Uhr, die notwendige Brandwache nicht eingerechnet (siehe gesonderten SN-Bericht).

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