Einfamilienhaus nach Brand nicht mehr bewohnbar

6. August 2015 @

Der Dachstuhl eines Wohnhauses an der Mittelstraße in Hüpede ist am Dienstag gegen 18.45 Uhr bei einem Feuer nahezu komplett zerstört worden. Bei dem Brand hat es vier Leichtverletzte gegeben, es ist darüber hinaus hoher Sachschaden entstanden.

Die Feuerwehren kam aus vier Orten - Foto: JPH

Die Feuerwehren kam aus vier Orten – Foto: JPH

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei ist es Montagabend zunächst zu einem Brand im Bereich der Terrasse gekommen. In der Folge griffen die Flammen auf das Vordach und darüber hinaus auf den Dachstuhl des Hauses über, der bei dem Feuer komplett zerstört wurde. Die Freiwilligen Feuerwehren Hüpede, Oerie, Vardegötzen und Pattensen bekämpften den Brand.

Der 48-jährige Hauseigentümer, der die Feuerwehr informiert hatte, und ein 66 Jahre alter Nachbar zogen sich bei ersten Löschversuchen leichte Rauchgasvergiftungen zu. Ebenso leicht verletzt durch Rauchgas wurde eine Feuerwehrfrau. Ein weiterer Feuerwehrmann verstauchte sich seinen Fuß bei den Löscharbeiten. Alle vier wurde vor Ort medizinisch versorgt, der 48-Jährige kam aufgrund einer Vorerkrankung vorsorglich in ein Krankenhaus.

Die Ermittler des Zentralen Kriminaldienstes haben Dienstag den Brandort untersucht. Da allerdings noch weitere Ermittlungen und Befragungen ausstehen, bleibt ein abschließendes Ergebnis zur Brandursache abzuwarten. Das Einfamilienhaus ist derzeit nicht bewohnbar, den Schaden schätzt die Kripo auf 150 000 Euro.

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