Ein Schwerverletzter und vier Leichtverletzte bei Unfall auf A 7

15. Oktober 2018 @

Bei einem Auffahrunfall von fünf Fahrzeugen auf der A 7 in Fahrtrichtung Hamburg sind Montagmorgen, 15.10.2018, gegen 10.50 Uhr kurz hinter der Anschlussstelle (AS) Altwarmbüchen vier Personen leicht sowie der Fahrer eines Mercedes-Sprinters schwer verletzt worden.

Auch ein Rettungshubschrauber war eingesetzt – Foto: JPH/Archiv

Nach bisherigen Erkenntnissen war es auf dem rechten von drei Fahrstreifen zu einem Stau gekommen, an dessen Ende ein 30 Jahre alter Fahrer mit seinem Sattelzug angehalten hatte. Aus diesem Grund bremsten sowohl der folgende Kia einer 67-Jährigen sowie ein dahinter fahrender Skoda-Superb mit einer 41 Jahre alten Fahrerin ab. Dies übersah offenbar der 53-jährige Sprinterfahrer und fuhr auf den Skoda auf. Dadurch schob diesen gegen den Kia, der wiederum unter das Heck des stehenden Sattelzuges gedrückt wurde.

Bei dem Aufprall wurde der 53-Jährige aus seinem Transporter geschleudert und blieb auf der Fahrbahn liegen. Der fahrerlose Sprinter schleuderte dann nach links, touchierte dabei einen auf dem Überholfahrstreifen fahrenden Honda-CRV einer Fahrerin im Alter von 73 und einem Beifahrer von 75 Jahre, ehe beide Fahrzeuge im Bereich der Mittelschutzplanke stehen blieben.

Bei dem Unfall erlitt der 53-Jährige schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen und kam mit einem auf der A 7 gelandeten Rettungshubschrauber zur stationären Behandlung in eine Klinik. Alle Insassen der beteiligten Personenwagen wurden leicht verletzt und kamen mit Rettungswagen zur Behandlung in umliegende Krankenhäuser. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf 25 000 Euro.

Die A 7 war bis etwa 13.30 Uhr in Fahrtrichtung Norden voll gesperrt. Anschließend wurde der Verkehr bis zum Abschluss der Bergungsmaßnahmen einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet, ehe die Fahrbahn gegen 15 Uhr vollständig wieder freigegeben wurde. Trotz einer Ableitung des Verkehrs über das Autobahnkreuz Hannover-Kirchhorst entstand in Fahrtrichtung Hamburg ein Stau auf bis zu fünf Kilometern Länge.

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