Drogen im Wert von 70 000 Euro beschlagnahmt

22. Dezember 2016 @

Fahnder der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) des LKA Niedersachsen/Zollfahndungsamtes Hannover griffen nach monatelangen Ermittlungen in einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Hannover gegen eine Gruppe von Beschuldigten, überwiegend aus der ehemaligen Sowjetunion stammend, erfolgreich zu.

Drogen, Waffen und Zigaretten fand die GER auf – Foto: PI GER

Bereits Anfang Dezember und am vergangenen Donnerstag schlugen nach eigenen Angaben die Ermittler zu und durchsuchten fünf Wohnungen und einen Gewerbebetrieb in Hannover und Stendal/Sachsen-Anhalt. Unterstützt wurden sie hierbei von Polizeibeamten der PD Hannover und der Polizei Sachsen-Anhalt.

Die Fahnder beschlagnahmten zunächst in einer Bunkerwohnung in Anderten nahezu vier Kilogramm Marihuana und Verpackungsequipment, so eine Vakuumier-Maschine, und auf einem abgestellten Laster auf einer Gewerbefläche in Hannover-List Diebesgut aus zwei Ladungsdiebstählen, sogenannten Planen-Schlitzern. Es handelte sich um mehr als 200 Kartons Rußpartikelfilter und Tabakwaren im Gesamtwert von mehr als 110 000 Euro. Das vermutliche Diebesgut konnte durch der GER Tatorten im Bereich Neustadt a. Rgb. und im Bereich der A 7, Heidekreis, im September und Oktober 2016 zugeordnet werden.

Am Donnerstag staunten die Beamten eigenen Angaben zufolge nicht schlecht, als sie bei einem vermutlichen Lieferanten der Hannoveraner Gruppierung in Stendal nochmal nahezu neun Kilogramm Marihuana, zwei scharfe Schusswaffen und etwa 300 Stangen unversteuerte und unverzollte Zigaretten auffanden. Gegen den 33-jährigen aus Russland stammenden Betreiber der Bunkerwohnung aus Anderten und den 52-jährigen aus der Ukraine stammenden mutmaßlichen Lieferanten des Marihuanas wurde Untersuchungshaft durch das Amtsgericht Hannover angeordnet.

Das sichergestellte Rauschgift hat einen Straßenverkaufswert von zirka 70 000 Euro und ist unter anderem laut Polizei für den hiesigen Markt bestimmt gewesen sein.

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