Die Kriminalpolizei bittet um Mithilfe

16. November 2017 @

Mit der Veröffentlichung eines Fotos des tot am Messebahnhof Laatzen an der Münchner Straße, von Passanten entdeckten Robert G. erhoffen sich die Ermittler Hinweise, die zur Aufklärung der Umstände, die zum Tod des 43-Jährigen geführt haben, beitragen können.

Wer kann Angaben zu Robert G. machen? – Foto: PD Hannover

Passanten hatten Robert G., dessen Identität zunächst nicht geklärt war, am Sonntag, 5. November, gegen 6. 30 Uhr tot auf dem Treppenabgang der Gleise 12 bis 13 aufgefunden und die Rettungskräfte gerufen. Eine Obduktion des 43-Jährigen erbrachte kein eindeutiges Ergebnis zur Todesursache, so dass noch nicht abschließend feststeht, unter welchen Umständen Robert G. ums Leben kam.

Robert G. gehörte der Obdachlosenszene in Hannover an, war 1,78 Meter groß, schlank und von osteuropäischer Erscheinung. Besonders auffällig war sein fehlendes, rechtes Auge. Am Sonntag war er mit einer rot-schwarzen Jacke, blauen Jeans, schwarz-pinken Turnschuhen der Marke „Asics“ bekleidet. Sein Nachtlager hatte er an der Königstraße aufgeschlagen.

Neuen Erkenntnissen zufolge wurde er in einem offensichtlich verwirrten Zustand am Freitagvormittag, 3. November, in einer Sozialhilfeeinrichtung an der Berliner Allee gesehen. Danach verliert sich die Spur des 43-Jährigen. Die Ermittler, die bereits in Obdachloseneinrichtungen Flyer
verteilt haben, wenden sich nun mit folgenden, aktuellen Fragen an
die Bevölkerung:

Wem ist Robert G. an jenem Freitag, 3. November, im Bereich der
Berliner Allee aufgefallen bzw. wer hat ihn seit diesem Tag – möglicherweise auch in Begleitung – gesehen? Wer kann etwas zu seinen
letzten Aufenthaltsorten sagen? Hinweise erbittet der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0511/109-5555.

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