Bundespolizei behält den Durchblick

18. Juli 2016 @

Die Bundespolizei hat am Donnerstag bei zwei Luftsicherheitskontrollen im jeweiligen Reisegepäck von Fluggästen verbotene Gegenstände nach dem Waffengesetz festgestellt und folgerichtig beschlagnahmt.

Die Bundespolizei hatte alles im Computer - Foto: JPH

Die Bundespolizei hatte alles im Computer – Foto: JPH

Im ersten Fall, so die Polizei, lokalisierten die Luftsicherheitsassistenten der Bundespolizei ein Butterflymesser bei einem 24-jährigen Deutschen, der auf einen Flug nach Minsk/Weißrussland gehen wollte. Im zweiten Fall fand sie nach eigenen Angaben eine Patrone vom Kaliber 7,92 mal 57 bei einem 49-jährigen amerikanischen Staatsangehörigen, der einen Flug via Frankfurt/M. nach Orlando besteigen wollte. Nach Ausstellung der entsprechenden Strafanzeigen konnten beide Personen die Reisen fortgesetzt werden.

Außerdem ist am Sonnabend am Flughafen laut Bundespolizei ein 58-jähriger Deutscher bei der Ausreisekontrolle seines Fluges nach Istanbul festgestellt und verhaftet worden. 2015 ist er laut Polizei vom Amtsgericht Itzehoe wegen „Entziehung elektrischer Energie“ verurteilt worden, doch der Betroffene hatte die Teilratenzahlung der Geldstrafe von ursprünglich 540 Euro nicht eingehalten und war verschwunden. Nun tauchte er wieder am Flughafen Langenhagen auf. Durch sofortige Zahlung von 420 Euro Restgeldstrafe konnte er den Antritt der 35-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe abwenden und seinen  Weiterflug antreten.

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