Atemschutzübung für das Bergfest

10. August 2016 @

SEHNDE-NEWS.DE. Auf dem Gelände des K+S Baustoffrecycling GmbH fand eine Atemschutzübung der Feuerwehr Sehnde statt. Insgesamt 20 Atemschutzträger gingen bei besten Wetter zu Fuß mit ihrer Ausrüstung den Kalimandscharo hoch. Dabei ging es auch um eine Vorbereitung auf das anstehende Bergfest in rund 90 Meter Höhe.

Auf dem direkten Weg ging's nach oben - Foto: Stadtfeuerwehr Sehnde

Auf dem direkten Weg ging’s nach oben – Foto: Stadtfeuerwehr Sehnde

Die Einsatzkräfte trafen sich auf dem Betriebsgelände der Firma am Kleinbolzumer Weg in Sehnde. An der Recyclinganlage wies die Übungsleitung mit einem Mitarbeiter der Firma K+S die Teilnehmer ein, wobei die Einsatzkräfte aus Wassel, Sehnde und der Fachgruppe Gefahrgut der Stadtfeuerwehr stammten.

Zu Fuß ging es den Kalimandscharo unter Atemschutz hoch, das heißt unter Maske mit Atemluftflasche auf dem Rücken, wobei ein Höhenunterschied von 90 Metern zu bewältigen war. Was aussieht wie ein komischer Spaziergang ist in Wirklichkeit harte Arbeit für die ehrenamtlichen Feuerwehrleute. Die Atemluftflasche auf dem Rücken hat ein Gewicht von 16 Kilogramm, dazu kommt die Einsatzbekleidung.

Oben waren alle mit dem Aufstieg zufrieden - und dann ging's ins Feuerwehrhaus - Foto: Stadtfeuerwehr Sehnde

Oben waren alle mit dem Aufstieg zufrieden – und dann ging’s ins Feuerwehrhaus – Foto: Stadtfeuerwehr Sehnde

Der Anstieg auf den Berg war steil und auf dem losen Geröll war es nicht einfach zu laufen; mehrfach muss man nachtreten, um sicheren Halt zu haben. Die Anstrengung noch im Gesicht erreichten die ersten der 20 Feuerwehrleute den Gipfel nach 20 Minuten.

Drei unterschiedliche Belastungsübung muss jeder Atemschutzgeräteträger im Jahr absolvieren. Dazu kommt noch eine theoretische Unterweisung in die Ausrüstung und Einsatztaktik. Da auf dem Berg noch keine Zelt stand und keine Getränke warteten, ging es zum Abschluss dieses Übungsdienst in das Feuerwehrhaus Sehnde, wo sich die Einsatzkräfte bei Gegrilltem und verschiedenen Getränken wieder stärken konnten. Das Fazit der Übungsleitung: Aus Sicht der Feuerwehr kann das Bergfest beginnen.

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