Alarm für die Sehnder Ortsfeuerwehr: Brennende Scheune

19. August 2017 @

Alarm per Sirene und digitalem Meldeempfänger gab es für die Sehnder Ortsfeuerwehr am Mittwochabend. Laut Alarmierung brannte eine Scheune an der Lehrter Straße.  Daraufhin rückte sofort das Tanklöschfahrzeug mit sechs Besatzungsmitgliedern in den Einsatzbereich aus. Der Einsatzleiter ging dort umgehend zur Erkundung an das Gebäude.

Am Einsatzort muss jeder Handgriff sitzen – dazu dienen die Übungen – Foto: JPH/Archiv

Den Einsatzkräften war zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst, dass es sich bei dem Einsatz um eine Übung handelte. Im Inneren des Gebäudes hatten die Übungsleiter zuvor ein stark qualmendes Feuer entzündet und zwei Dummys als verletzte Personen deponiert. Auch als die Drehleiter und das Löschgruppenfahrzeug eintrafen, war den Kräften der Übungscharakter des Einsatzes noch längst nicht klar.

Die ersten Einsatzkräfte rüsteten sich mit Atemschutzgeräten aus und bereiteten den ersten Löschangriff mit der Schnellangriffseinrichtung vor. Auch die Notfallreserve rüstete sich aus, während die Kameraden die Wasserversorgung aufbauten. Die Kräfte des Rüstwagens sicherten derweil die Lehrter Straße um den Einsatzort ab, während die Drehleiter in Position gebracht wurde und sich mit dem Wenderohr auf dem Korb gemeinsam mit der Löschgruppenfahrzeugbesatzung auf den Schutz des angrenzenden Gebäudes einstellte.

Inzwischen waren die ersten Trupps ins Gebäude vorgedrungen und hatten sowohl das Feuer entdeckt, es gelöscht wie auch die zwei „Vermissten“ ins Freie gerettet. Nun hatten die  Einsatzkräfte den Übungseinsatz als solchen erkannt und das Übungsende wurde gegeben. Eine erste Auswertung erfolgte vor Ort, Details wurden dann nach dem Abbau besprochen.

Mit diesen unangemeldeten Alarmübungen halten sich die ehrenamtlichen Feuerwehren in Übung und schulen sich für die Einsätze in immer anderen einsatznahen Lagen. Das dient dem Kennenlernen und Üben von besonderen Aufgaben ebenso wie der Übung der Zusammenarbeit – und natürlich im Endeffekt dem effizienten Schutz der Bürger.

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