2,5 Kilometer lange Ölspur sorgt für mehrstündigen Feuerwehreinsatz

23. Mai 2017 @

Den Einsatz von drei Ortsfeuerwehren hat am Sonntagabend der Defekt an einem Fahrzeug auf der Bundesstraße 443 und der Kreisstraße 143 von Bilm nach Wassel  gefordert.

Der auslösende Bagger blieb einfach stehen – Foto: Stadtfeuerwehr Sehnde

Gegen 21.06 Uhr hatte der Fahrer eines Baggers einen technischen Defekt an seinem Arbeitsgerät festgestellt, als er damit hinter dem Mittellandkanal in Richtung Laatzen liegenblieb. Er bemerkte einen Ölspur hinter seinem Bagger und rief die Feuerwehr. Die setzte daraufhin die Ortsfeuerwehren aus Bilm und Wassel in Marsch.

Die eingetroffenen Einsatzkräfte der Feuerwehr erkundeten die Situation und stellten fest, dass sich zwischen Bilm durch Wassel in Richtung Laatzen eine zirka 2,5 Kilometer lange Ölspur auf der Straße befand, die die Fahrbahn extrem rutschig machte. Die Feuerwehr daraufhin sicherte zuerst die Einsatzstelle. Mit Ölbindemittel wurden danach die Gefahrenstellen in den Kurvenbereichen durch die Feuerwehr abgestreut. Zeitgleich forderte der Einsatzleiter die Ortsfeuerwehr Sehnde mit dem Gerätewagen Logistik an, um größere Mengen Ölbindemittel an die Einsatzstelle zu bekommen.

Bis in den frühen Morgen wurde gestreut – Foto: Stadtfeuerwehr Sehnde

Später wurde die Bundestrasse voll gesperrt, um die durch Fahrzeuge bedingte weitere Ausbreitung der Hydraulikflüssigkeit zu verhindern. Für die Reinigung außerhalb der Ortschaft wurde zugleich eine Fachfirma beauftragt. Für die Dauer dieser Maßnahmen wurde auch die Bundesstraße zwischen Wassel und Müllinger Tivoli noch bis 2.30 Uhr voll gesperrt.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Wassel, Bilm und die Fachgruppe Logistik aus Sehnde mit 30 Einsatzkräften und insgesamt sechs Fahrzeugen, die bis in die Nacht gegen 1.30 Uhr tätig waren.

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