XIV. Symposium der Suchtmedizin im Klinikum Wahrendorff

29. August 2015 @

Namhafte Referenten werden am Mittwoch, 16. September, im DoG in Köthenwald ab 14 Uhr wieder Einblicke in das spannende und innovative Arbeitsfeld der Suchtmedizin geben. Dieser Bereich umfasst ein breites Spektrum an therapeutischen Angeboten, sodass interessante Vorträge zu erwarten sind. Die Symposien des Klinikums Wahrendorff sind für jedermann zugänglich und bilden den Höhepunkt der Weiterbildung und des fachlichen Informationsaustausches. Alle Teilnehmer wie auch die Referenten sammeln neue Kontakte und gewinnen neue Erkenntnisse.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Symposiumsreihe - Foto: Klinikum Wahrendorff/Archiv

Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Symposiumsreihe – Foto: Klinikum Wahrendorff/Archiv

Das aktuelle Thema lautet „Doppeldiagnose“. In psychiatrischer Fachsprache bedeutet der Begriff „Doppeldiagnose“ das gemeinsame Auftreten eines Missbrauchs oder Abhängigkeit von einer oder mehreren psychotropen Substanzen und mindestens einer anderen psychischen Erkrankung bei einem Patienten. Es wird immer wieder diskutiert, ob jemand zuerst ein psychisches Problem bekam und dann versuchte, es mit Suchtmitteln „zu behandeln“ oder es im Rahmen seiner Abhängigkeitserkrankung zu einer psychischen Störung kam. Für die Betroffenen bedeutet dies doppeltes Leiden und von der Gesellschaft doppelt stigmatisiert zu sein. Auch für Therapeuten ist dies eine Herausforderung, weil Arbeit mit komorbiden Störungen doppelte Kompetenz und besondere organisatorische Strukturen benötigt. Braucht das Gesundheitswesen doppelte Versorgungssysteme? Was können wir unseren Patienten am besten anbieten? Antworten könnte es hier geben.

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