Wo Spenden sinnvoll eingesetzt werden

27. April 2016 @

SEHNDE-NEWS. Patricia und Karsten Krökel wissen nur zu genau, welche Belastung es bedeutet, wenn eine junge Familie mit dem angeborenen Herzfehler eines Kindes konfrontiert ist: der Schock durch die unerwartete Diagnose, die Angst vor der Operation, die bange Zeit im Krankenhaus. Immer wieder. Doch diesmal waren sie aus einem fröhlichen Anlass in der Klinik für Pädiatrische Kardiologie der Medizinischen Hochschule Hannover; sie wollten einen Spendenscheck übergeben: 3575 Euro.

Spendengelder für Kinderherzstation: Relaxsessel, Flaschenwärmer, Stillkissen und Babywaagen. Dabei unterstützen Karsten Krökel und Patricia Krökel (sitzend) aus Gifhorn den Verein von Ira Thorsting, Vorsitzende "Kleine Herzen Hannover",sowie Swanette Zwafink, Pflegedienstleistung der MHH-Kinderherzstation, und Prof. Dr. Philipp Beerbaum, Direktor der Kinderherzklinik (v.li.) – Foto: Wilfred Feege

Spendengelder für Kinderherzstation: Relaxsessel, Flaschenwärmer, Stillkissen und Babywaagen. Dabei unterstützen Karsten Krökel und Patricia Krökel (sitzend) aus Gifhorn den Verein von Ira Thorsting, Vorsitzende „Kleine Herzen Hannover“,sowie Swanette Zwafink, und Prof. Dr. Philipp Beerbaum (v.li.) – Foto: Wilfred Feege

Die Krökels hatten den Gifhorner Silvesterlauf organisiert, an dem trotz schlechten Wetters mehr als 120 Unentwegte teilnahmen. Der Erlös sollte die Arbeit des Vereins „Kleine Herzen Hannover“ unterstützen, der  sich für die moderne Unterbringung und die Betreuung von jungen Herzkranken und ihren Angehörigen an der MHH engagiert. Ira Thorsting, die Vorsitzende aus Sehnde, begrüßte Patricia und Karsten Krökel zusammen mit dem ärztlichen Direktor, Professor Dr. Philipp Beerbaum, und Pflegeleiterin Swanette Zwafink und führte sie über die gerade erst neu gestaltete Stationsebene. Eltern-Kind-Zimmer, wo früher bis zu sechs Kranke in qualvoller Enge und doch so einsam untergebracht waren; jedes mit Dusche und Toilette; eine Patientenküche und ein Ruheraum für die gestressten Väter und Mütter. Alles mit privater Hilfe ermöglicht. Überall Licht und fröhliche Farben.

Wie die Spende aus Gifhorn verwendet wird, wurde ganz plastisch vorgeführt: Die Station braucht mehr Relax-Sessel, die von den größeren Patienten ebenso geliebt werden wie von ihren Eltern; Stillkissen, spezielle Flaschenwärmer und Babywaagen. Ira Thorsting: „Natürlich gehört das alles zur normalen Ausstattung einer Station, aber jedes zusätzliche Gerät erleichtert den Pflegekräften die Arbeit. Und das kommt wieder unseren jungen Herzpatienten zugute.“

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