Verdienen statt Bezahlen

5. April 2019 @

Der Beruf der Heilerziehungspflege ist vielen Menschen nicht bekannt. Und die, die sich bisher für eine Ausbildung interessiert haben, haben oftmals gleich einen Rückzug angetreten, weil Schulgeld erforderlich ist und die Ausbildung nicht vergütet wird. Das ist im Klinikum Wahrendorff anders. „Wir übernehmen das Schulgeld und zahlen im ersten Ausbildungsjahr fast 900 Euro, ab 2020 über 900 Euro. Im zweiten Jahr deutlich über 900 Euro und im dritten Ausbildungsjahr gibt’s über 1000 Euro“, fasst Bernd Senger, Geschäftsführer im Klinikum Wahrendorff, zusammen. Und erst im vergangenen Jahr gab es für die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Heilerziehungspflege im Klinikum Wahrendorff fünf Sterne vom Wirtschaftsmagazin „Capital“. Diese TOP-Noten gab es für die Betreuung während der Ausbildung, das Lernen im Betrieb, die Erfolgschancen und die innovativen Lernmethoden. Die Teamarbeit im Klinikum Wahrendorff wird von vielen Auszubildenden als besonders gut empfunden.

Für einen Beruf mit Zukunft lernen: die Ausbildung zur Heilerziehungspflege – Foto: APS

In der Heilerziehungspflege betreut man Menschen mit körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung. Ziel ist es, sie dabei zu unterstützen, so selbstständig wie möglich am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Dazu werden individuelle Fähigkeiten gestärkt und vorhandene Ressourcen ausgebaut. Die anvertrauten Menschen werden bei der Bewältigung des Alltags begleitet, zur Kreativität angeregt und bei der Tagesstrukturierung unterstützt. Für die nötige Berufspraxis werden angehende Heilerziehungspfleger in den Bereichen Pädagogik, Pflege und Psychologie intensiv ausgebildet.

Die späteren Arbeitsmöglichkeiten als ausgebildete pädagogisch-pflegerische Fachkraft sind in verschiedensten Feldern möglich. So können Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit oder ohne Förderbedarf betreut werden. Einsatzmöglichkeiten gibt es in Tagesstätten, Wohn- und Pflegeeinrichtungen für Menschen mit Behinderung, in Werkstätten für Menschen mit Behinderung, in Einrichtungen der Sozialpsychiatrie, in ambulanten Diensten, in Vorsorge- und Rehabilitationskliniken, in Kindertageseinrichtungen und an Schulen.

Partnerin für die Ausbildung im Klinikum Wahrendorff ist die APS-Akademie für Pflege und Soziales in Hannover. Nächster Ausbildungsbeginn ist der 1. August 2019. Für Interessierte gibt es am 10. April und am 06. Juni Bewerbertage. Wer dazu und zur Ausbildung mehr erfahren möchte, kann sich direkt an die APS wenden unter der Telefonnummer 0511/86 47 54 oder per E-Mail an institut [at] aps-hannover [dot] de.

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