Theater, Flöten und Akkordeon – Klein Lobke feiert Weihnachten

23. Dezember 2016 @

Die Feuerwehr Klein Lobke hatte auch dieses Jahr mit ihrem Brandmeister und „Chefschauspieler“ Bernhard Fricke wieder ein buntes Programm für die rund 90 Besucher im vollbesetzten Saal zusammengestellt. Auch die Bewohner des nahe gelegenen Seniorenheims waren wieder dabei und freuten sich über die besondere Weihnachtseinladung. Auf dem Programm standen Musik, zwei Theaterstücke, Kaffee und Kuchen – sowie für einige der Gäste der wichtigste Teil: der Weihnachtsmannbesuch. Bernhard Fricke begrüßte die Anwesenden und stimmte auf das kommende Angebot ein. „Leider“, so Fricke, „sind dieses Jahr keine Vertreter von Rat oder Verwaltung gekommen, dafür hat aber der Weihnachtsmann zugesagt.“

Das Jugendensemble begeisterte das Publikum und fand den Wunschzettel – Foto: JPH

Die traditionelle Weihnachtsfeier in Klein Lobke begann dieses Jahr mit einem Flötenkonzert mit fünf Flöten, Alt-, Sopran- und Tenorblockflöten, gespielt von einem Kreis, der sich um Anke Fricke gebildet hat. „Wir spielen sogar Helene Fischer“, sagte Fricke, „doch heute sind es Weihnachtslieder.“ Nach dieser Einleitung ging es zunächst weiter mit Frau Engelke, die mit ihrem Akkordeon die Gäste beim Singen der Weihnachtslieder begleitete, bevor sich der Vorhang zum ersten Theaterstück der Lobker Minis hob. „Der verlorene Wunschzettel“, ein Stück, geschrieben und einstudiert von Christine Blank, Jessica Pommerehne und Wiebke Kuhr, stand auf dem Programm. „Wir haben eine Gruppe von elf Kindern im Alter von fünf bis 14 Jahren, die sich beteiligen. Darunter zwei aus Rethmar“, sagte Blank. „Doch wir könnten noch mehr einsetzen.“ Und dann startete die Suche nach dem vom Postboten (Lilly Lüders) verlorenen Wunschzettel, der im Himmel dringend gebraucht wurde.

Auch die Erwachsenen bekamen für ihr Stück viel Beifall – Foto: JPH

Nach einer kurzen Pause gab es dann das Theaterstück „Familie Vereinsmeier“ mit sieben Mitwirkenden auf der Bühne und der Souffleuse Christine Blank hinter den Kulissen. Das Stück  „Familie Vereinsmeier“ von Regina Reichert befasst sich mit Familie Meier, die im Ort nur als „Vereinsmeier“ bekannt sind. Sie tanzen auf allen Hochzeiten, sind ständig ausgebucht und natürlich zugedeckt mit Terminen. Nun aber soll der lange geplante Hochzeitstermin verschoben werden, denn bei Tochter Monika und ihrem Verlobten Cornelius kündigt sich Nachwuchs an. Das passt weder Opa (Bernhard Fricke) noch den Eltern der Braut und der übrigen Familie. Einige lokale aktuelle Bezüge und Dorfinterna hatte die Crew dabei wieder ins Stück eingebaut.  Doch am Ende schüttelte sich alles zurecht und unter dem Applaus der Gäste senkt sich der Vorhang – und der Teil mit Weihnachtsmannbesuch und Kaffee und Kuchen begann.

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