SPD zu Besuch in der AWO-Residenz Sehnde

4. August 2015 @

Die SPD-Ratsfraktion ist auch in diesem Jahr wieder auf Sommertour. Am Freitag, 31. Juli, besuchte sie mit ihrer ersten Reise die AWO Residenz in der Achardstraße in Sehnde. Die Einrichtungsleiterin Maren Reisener und die Pflegedienstleiterin Bettina Gottscholl begrüßten dort die Sehnder SPD-Ratsmitglieder. Bei Kaffee und Kuchen stellten sie ihre Einrichtung vor.

Einrichtungsleiterin Maren Reisener (re.) und Pflegedienstleiterin Bettina Gottscholl gaben den Besuchern der SPD-Fraktion einen Überblick über die AWO Residenz – Foto: D. Puhl

Einrichtungsleiterin Maren Reisener (re.) und Pflegedienstleiterin Bettina Gottscholl gaben den Besuchern der SPD-Fraktion einen Überblick über die AWO Residenz – Foto: D. Puhl

Die AWO Residenz Sehnde feierte im Juni dieses Jahres ihr zehnjährigen Jubiläum. Die halbkreisförmige Wohnanlage liegt mitten in Sehnde in direkter Nachbarschaft zum Einkaufszentrum an der Peiner Straße. In der Gebäudemitte, also zentral, ist der Garten mit Teich. Er ist von der Terrasse im Erdgeschoss zugänglich und lädt auch von den Balkonen der ersten und zweiten Etage zum visuellen Ausruhen, Entspannen und Genießen ein.

86 Einzelzimmer und zehn Doppelzimmer befinden sich in dem dreigeschossigen Gebäude. Das Haus bietet neben der vollstationären Pflege ebenso die Kurzzeit- oder Verhinderungspflege an. „Die stationäre Pflege und der spezielle Wohnbereich für Demenzerkrankte sind unter gerontologischen und pflegewissenschaftlichen Ge¬sichtspunkten eingerich¬tet“, sagt Maren Reisener und ergänzt: „Bei allem steht immer der Mensch im Mittelpunkt.“

Beate Kirchhoff, Werner Kracke, Olaf Kruse und Max Digwa (v.li.) hören den Ausführungen ebenso zu,….. – Foto: D. Puhl

Beate Kirchhoff, Werner Kracke, Olaf Kruse und Max Digwa (v.li.) hören den Ausführungen ebenso zu,….. – Foto: D. Puhl

Die Einrichtung legt besonderen Wert auf fachlich und menschlich gut qualifiziertes Personal. Die Residenz sieht sich als ein familienfreundliches Unternehmen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewährleisten, ist ein Schwerpunkt der Dienstplan- und Arbeitszeitgestaltung.

Die AWO Residenz Sehnde bildet nach Tarif aus. Die Residenz Sehnde hat zum August 2015 wieder zwei FSJ-Stellen (Freiwilliges Soziales Jahr) und eine BUFDI-Stelle (Bundesfreiwilligendienst) zu besetzen. Die AWO Residenz Sehnde nimmt jährlich am „Zukunftstag für Jungen und Mädchen in Niedersachsen“ teil. Sie bietet jungen Leuten Informationen an und die Möglichkeit, in Berufe zu schnuppern, die sie für sich noch gar nicht in Betracht gezogen hatten. Die Arbeitsmöglichkeiten sind breit gefächert: Pflege, soziale Betreuung, Hauswirtschaft, Service oder Verwaltung. Die AWO bietet berufsbegleitende Ausbildungsplätze an. Von den 95 Mitarbeitern sind 60 in der Pflege tätig.

…wie Ulrike Dohrs, Regine Höft und Gisela Neuse (v.li.) – Foto: D. Puhl

…wie Ulrike Dohrs, Regine Höft und Gisela Neuse (v.li.) – Foto: D. Puhl

Eine enge Zusammenarbeit der AWO-Residenz besteht darüber hinaus mit der Kindertagesstätte Ladeholz, der Astrid-Lindgren-Grundschule und der Kooperativen Gesamtschule Sehnde.
Pflegeberufe haben Zukunft, stellten die Ratsmitglieder fest. Der demografische Wandel führt zu einem enormen Bedarf an qualifiziertem Personal. Die Entlohnung steht in Abhängigkeit zu den Pflegesätzen, die in den Bundesländern unterschiedlich sind. Niedersachsen bildet hier das absolute Schlusslicht. Es bedarf in unserer Gesellschaft einer höheren Wertschätzung dieses Berufsfeldes, da sind sich die Ratsmitglieder einig.

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