Spannende Science Fiction aus dem „blauen Sessel“

23. November 2015 @

Der bundesweite Vorlesetag fand dieses Mal am vergangenen Freitag statt. Dieses Jahr besuchte der Sehnder Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke die Kitas Wehmingen, Sehnde-West und die Grundschule Rethmar. Seine Stellvertreterin Gisela Neuse aus Ilten las in der Kita Höver vor und anschließend zweimal in der Grundschule Breite Straße in Sehnde. Der Vorlesetag findet jedes Jahr statt, um den Kindern zu zeigen, dass es mehr gibt als nur Fernsehen, Spiele-Computer und Internet.

Gisela Neuse ahtte sichtlich Spaß an der Aufgabe und fesselte die kinder mit ihrem Buch - Foto: JPH

Gisela Neuse hatte sichtlich Spaß an der Aufgabe und fesselte die Kinder mit ihrem Buch – Foto: JPH

Vorlesen braucht Vorbilder, die Lesefreude vermitteln und deutlich machen, wie wichtig Lesekompetenz für den beruflichen und privaten Werdegang jedes Einzelnen ist. Und nach diesem Motto war auch die stellvertretende Ortsbürgermeisterin Gisela Neuse in die vierten Klassen der Grundschule Breite Straße gekommen, um den Kinder dort aus einem altersgerechten Buch vorzulesen – verbunden mit der Hoffnung, dass dieses Medium auch über den Augenblick hinaus das Interesse der Kinder bekommt.

Rund 35 Kinder der Klasse 4c hatten sich um 11 Uhr im Musikraum der Grundschule eingefunden, um ihrem Gast, Gisela Neuse, zuzuhören. Die hatte sich mit dem Buch von THiLO „Die Jagd nach dem Leuchtkristall“ im „blauen Sessel“ niedergelassen und begann, die spannende Science Fiction Geschichte von Anna und Christian vorzulesen. Denen ging vom Postboten Jan Funkel ein Brief zu, den sie nicht lesen konnten, denn er war in einer fremden Schrift geschrieben – und eigentlich nicht an sie gerichtet. Nachdem sie den Adressaten, einen nicht-irdischen Uhrmacher, aufgespürt hatten, beginnt das eigentliche Abenteuer.

Neuse schaffte es, die Kinder mit der Story zu fesseln und erkennbar zum Mitdenken anzuregen. Aber es war auch zu bemerken, dass einige der Kinder Schwierigkeiten hatten, über einen gewissen Zeitraum hinaus konzentriert zuzuhören – ein Zeichen dafür, dass die „Kopfbilder“, die Lesen ausmachen, zu schnell vergehen. Als dann die Lesezeit vorbei war, hatte sich die Geschichte so weit entwickelt, dass sicher der eine oder die andere aus der Klasse sich dafür interessieren dürfte, wie das Abenteuer ausgeht. Sie haben später die Chance, sich das Buch in der Schulbibliothek auszuleihen, um die Zwillinge Christian und Anna bei ihrem spannenden Abenteuer weiter zu begleiten. Bevor das aber möglich ist, las Neuse daraus auch noch der zweiten Gruppe an diesem Vormittag vor.

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