Rethmar feiert seine Schützen – und das Wetter spielt mit

24. Juli 2017 @

Drei  Tage Schützenfest in Rethmar, drei Tage schlechte Wetterprognosen – und doch kam alles anders. Am Freitagabend begann das Fest mit einer Party im Festzelt, dass die Junggesellschaft Rethmar ausrichtete. Am Sonnabend um 12 Uhr gab es das Festessen im Festzelt, bei dem die neuen Rethmarer Majestäten und Pokalsieger geehrt wurden. Dabei, so Pressewart Jannik Freitag, ergab sich ein Novum für den Verein: Die Volkskönigin Andrea Dewies hatte noch niemals zuvor geschossen – und holte trotzdem mit souveränen 30 Ring die Krone.

Am gastgebenden Verein vorbei defilierte der Zug im Bergfeld-Süd – Foto: JPH

Um 14 Uhr ging es dann zu den Häusern der Könige und Königinnen, um die Scheiben anzubringen. Die heißen dieses Jahr Matthias Schwarz (König), der sogar Doppelkönig ist mit dem zweiten Titel „Junggesellenkönig“, Sabine Joppin (Königin), Sven Wiegand (Jugendkönig), Till Marutzki (Schülerkönig), Gero Friehe (Zwergenkönig) und Karl Wiegand (Seniorenkönig). Alle Majestäten kommen 2017 aus Rethmar, dabei ist der „Zwergenkönig“ laut Freitag eine Majestät, die es derzeit auch nur dort gibt. Abends übernahm dann die Live-Band „Let’s Dance“ die Regie im Zelt.

Auch das beliebte Känguru des MTV Rethmar hoppelte im Zug mit – Foto: JPH

Am Sonntagmorgen schien es zunächst, als würde das weitere Fest dann doch noch ins Wasser fallen – aber der Wettergott erwies sich einmal mehr als Rethmarer. Um 12.30 Uhr, beim Katerfrühstück, riss der Himmel auf, und so lief der Umzug ab 14.30 Uhr auf neuem Weg bei strahlendem Sonnenschein mit sechs Partnervereinen aus Sehnde, Dolgen, Evern, Haimar, Klein Lobke und Harber unter Einbindung der Neubaubereiche los.  Begleitet wurden die Schützen auch von sechs Vereinen aus Rethmar und der Ortsfeuerwehr, wobei die Musikzüge aus Ottbergen, Equord und Hannover mit dem Show Corps Bogart den Takt vorgaben. „Mit dem Weg sind wir an den Häusern der Könige vorbeigelaufen“, so Freitag zu dem neuen Marschweg, der einige Besucher an der B 65-Kreuzung irritierte. Durchweg war der Zug auf seinem Weg gut gesäumt von Besuchern. „Insgesamt sind wir mit dem Besuch des Festes zufrieden“, sagte Freitag zum Abschluss. „Wir hatten bei dem Fest immer den Besuch wie in den Jahren zuvor.“

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