Ortsrat spendet für Iltener Begegnungs-Café

25. Mai 2016 @

SEHNDE-NEWS.DE. Eine großartige Überraschung hatten Iltens Ortsbürgermeisterin Gisela Neuse (SPD) und ihr Stellvertreter, Andreas Heinen (CDU), zu ihrem Besuch beim Begegnungs-Café mitgebracht: Eine 100-Euro-Spende, mit der der Ortsrat die Einrichtung der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde bei der Betreuung von Flüchtlingen unterstützt.

Iltens Ortsbürgermeisterin Gisela Neuse (v.l.) und ihr Stellvertreter Andreas Heinen überraschten Heige Kienle, die kleine Marie und Diakonin Birgit Hornig von der Kirchengemeinde mit einer 100-Euro-Spende des Ortsrates - Foto: KG Ilten/Herms

Iltens Ortsbürgermeisterin Gisela Neuse (li.) und ihr Stellvertreter Andreas Heinen (2.v.li.) überraschten Heige Kienle (2.v.re.), die kleine Marie und Diakonin Birgit Hornig (re.) von der Kirchengemeinde mit einer 100-Euro-Spende des Ortsrates – Foto: KG Ilten/Herms

„Wir halten das für eine lohnenswerte Initiative, mit der die Menschen, die aus Krieg und Not zu uns gekommen sind, Anschluss an das tägliche Leben in Ilten finden“, betonten Neuse und Heinen bei der Spendenübergabe an Heige Kienle, ehrenamtliche Beauftragte der Kirchengemeinde für das Begegnungs-Café, und Diakonin Birgit Hornig, die sich über den großen Geldbetrag und die damit ausgedrückte Anerkennung sichtlich freuten.

Das Begegnungs-Café der Kirchengemeinde bietet seit Januar an jedem dritten Freitag im Monat zwischen 17.30 und 19.30 Uhr Gelegenheit für Einheimische und Geflohene, sich zwanglos zu treffen und bei Speis‘ und Trank miteinander ins Gespräch zu kommen. „Auch etliche Alt- und Neu-Iltener haben sich dadurch erst kennengelernt“, berichtet Mitinitiatorin Kienle. „Manche treffen sich mittlerweile auch schon privat, weil sie merken, dass sie sich viel zu sagen haben und dass sie einiges Gemeinsame verbindet.“ Das Begegnungs-Café ist eine von mehreren Initiativen in Sehndes Ortsteilen, die sich um das Zusammenleben von Einheimischen und Flüchtlingen bemühen und auch aktive Hilfe anbieten. Die Iltener Gruppe „Integration und Geselliges“, die sich dem Sehnder ENAS (Ehrenamtliches Netzwerk für Asylsuchende in Sehnde) angeschlossen hat und zu der viele Aktive aus der Kirchengemeinde gehören, würde sich über weitere Mitmacher freuen.

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