Leserbrief: Ein erfolgreiches Jahr des RMS

8. April 2015 @

Uns erreichte ein Leserbrief zur Entwicklung des Regional-Museums Sehnde (RMS) von Dieter Rose-Borsum, den wir hier wiedergeben wollen. Der Verein hat in den zurückliegenden Jahren tatsächlich eine beachtenswerte Entwicklung genommen. Rose Borsum schreibt:

>Mit Bewunderung kann die Entwicklung des Museums auf dem Gutshof in Rethmar unter der Leitung des Vorsitzenden Erhard Niemann und seinem Vorstand in den letzten zwölf Jahren gesehen werden. Aus einem kleinen Kreis von Interessierten des Heimatbundes der Gruppe Sehnde, hat sich trotz vieler Zweifler – auch innerhalb des Stadtrates -, ein besonderer kultureller Punkt für die Stadt Sehnde entwickelt .

Erhard Niemann hat nach Meinung von Dieter Rose-Borsum dem Verein viel Leben eingehaucht - Foto: Museum Rethmar

Erhard Niemann hat nach Meinung von Dieter Rose-Borsum dem Verein viel Leben eingehaucht – Foto: Museum Rethmar/Archiv

Mit Erstaunen konnten wir Mitglieder während der Jahreshauptversammlung am 25. März von der Kassenführerin Frau Margarete Harstick erfahren, mit welcher ausgezeichneten finanziellen Grundlage der Vorstand auch für das kommende Jahr seine Planungen auszuführen vermag. Neben der nächsten Vorbereitung bestehenden Sonderausstellung zum Kalibergbau in Sehnde, soll auch die Dauerausstellung „Das Große Freie“ durch einige Neuanschaffungen aktualisiert werden.

Daneben haben sich, wie bereits in den zurückliegendem Jahr, wiederum 10. Paare zur standesamtlichen Trauung innerhalb des rustikal gestalteten Museums angemeldet. Sicherlich ist es bei den jungen Leuten inzwischen bekannt geworden, mit welcher Aufmerksamkeit in Gestaltung und Service das Ehepaar Niemann diesen ganz besonderen Tag verzaubern kann.

Auch die Sonderausstellung wie „Puppen aus dem dörflichen Umfeld“ oder „Flüchtlinge und Vertriebene des 2. Weltkrieges im Raum Sehnde“, sowie die Bücherausstellung zum „100. Todestag von Hermann Löns“ und die Vorstellung des umfangreichen „Familienbuches Haimar-Evern-Dolgen“ von Vorstandsmitglied Werner Walkling fanden großen Anklang.

Nicht zuletzt war auch der Rückblick auf die motorisierte Nachkriegszeit unter dem Motto: „Nicht mehr laufen, Quickly kaufen“, ein Anziehungsmagnet für viele begeisterte junge Leute.

Diese vielseitigen Ausstellungen, neben den häufigen Sonderführungen, haben für das „kleine, aber feine Museum“ eine fast unglaubliche Besucherzahl von weit über 5000 Personen innerhalb eines Jahres erbracht. Damit ist das Schlusswort des Vorsitzenden zur Jahreshauptversammlung wirklich nachzuvollziehen: „2014 war das erfolgreichste Jahr in der Vereinsgeschichte!“<

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