Kein Exot sollte es sein: Helga Akkermann pflanzt „Ihren“ Baum

28. November 2015 @

Helga Akkermann, Ex-Direktorin der KGS in Sehnde, hat gestern „ihren“ Baum vor der KGS gepflanzt. Zu ihrem Abschied im Januar hatte sie sich gewünscht, etwas zu bekommen, dass sie dauerhaft in der Schule hinterlassen könne. Und so fiel die Wahl auf einen Baum, den sie nun vor der Schule mit Hilfe der Baumschule Gehlhaar aus Altwarmbüchen einsetzen konnte.

KGS-Direktor Carsten Milde (2.v.li.) und Helga Akkermann (.v.re.) sprachen ein paar Worte zur Baumpflanzung - Foto: JPH

KGS-Direktor Carsten Milde (2.v.li.) und Helga Akkermann (3.v.re.) sprachen ein paar Worte zur Baumpflanzung – Foto: JPH

Ein kleines Fest hatte der Direktor der KGS, Carsten Milde, vor der Schule organisiert, damit die Pflanzaktion auch eine bleibende Erinnerung sein würde. Und es ist ihm gelungen. Der Amberbaum, eine amerikanische Pflanze, die im 17. Jahrhundert nach Europa kam und hier sehr beliebt ist, stand pflanzgerecht vorbereitet vor seinem neuen Standort, Pflanzerde mit Dünger hatten Michael Gehlhaar, Chef der Baumschule, mit seinen beiden Mitarbeitern bereitgelegt.

Auch die musikalische Umrahmung war angemessen sichergestellt durch die Jazzcombo mit vier Schülern der KGS. Sie begrüßten die „Ex“ mit dem Titel „Hats“ von Incognito, bevor dann Direktor Milde seine Vorgängerin begrüßte. „Wir haben diesen Baum gern beschafft, nachdem wir Ihnen bei der Verabschiedung bereits einen in klein symbolisch überreicht haben“, sagte er. „Sie haben sich den Amberbaum selbst ausgesucht, wir haben gesammelt und danken nun auch allen Spendern.“ Rund 750 Euro hatte der Baum gekostet, aufgebracht von Spenden aller Schulangehörigen.

Schnell hatten die "Gartenprofis" Akkermann (li.) und Milde (re.) den Baum an Ort und Stelle fixiert - Foto: JPH

Schnell hatten die „Gartenprofis“ Akkermann (li.) und Milde (re.) den Baum an Ort und Stelle fixiert – Foto: JPH

„Ich habe mich auf den heutigen Tag gefreut“, betonte Akkermann, „und wir haben für die Aktion auch richtig guten Sonnenschein.“ Den Baum, verwandt mit der Zaubernuss, hat sie gewählt, weil er nicht nur sehr robust ist, sondern auch, „weil sich sein Laub im Herbst sehr bunt verfärbt und damit auch die KGS symbolisiert.“ Dann schritt sie zünftig mit Gummistiefeln und Gartenhandschuhen bekleidet und unterstützt von Milde zur „Tat“. Der Baum wurde senkrecht in die Grube gestellt, mit der Pflanzerde fixiert und dann festgemacht.

Aber ohne Pflege wird auch der kräftigste Baum einmal vermodern, und so hatte Milde auch für eine Patenschaft über den „Akkermann-Amber“ gesorgt. Zukünftig wird seine Kollegin Nicole Kästner mit ihren Schulgärtnern den Baum betreuen und für sein Gedeihen die Verantwortung tragen – und Akkermann, so kennt man sie, wird das sicher von Zeit zu Zeit kontrollieren.

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