Höver freut sich über „Emis Backstube“

10. Januar 2017 @

Seit vergangenem Sonnabend hat der Sehnder Ortsteil Höver wieder eine Bäckerei. Um 7 Uhr öffnete „Emis Backstube“ mit einem ersten Angebot zahlreicher Backwaren, und viele Höveraner nutzten die Chance, sich über das neue Angebot zu informieren und die Waren zu kosten. Emine Aydin, ihr Mann Gürcan und mehrere Angestellte und Freunde waren an diesem Morgen im Geschäft. Natürlich war auch der Höveraner Ortsbürgermeister Christoph Schemschat wie vorab von ihm angekündigt, mit Ladenöffnung ab 7 Uhr bis kurz vor 9 Uhr anwesend.

Merve Önder arbeitet in Höver hinter dem Tresen und freut sich auf viele Stammkunden – Foto: JPH

„Die Idee für die Übernahme des Geschäftes reifte schon länger“, so „Emi“ Aydin. „Wir haben in unserem Geschäft in Ahlten viele Kunden aus Höver, die uns immer gefragt haben, ob wir uns hier nicht engagieren wollen. Das haben wir uns überlegt und dann 2016 zugesagt.“ Die Gespräche zur Übernahme wurden im Sommer geführt, so die Chefin, und eigentlich sollte es bereits im Oktober losgehen. Doch es gab Verzögerungen und so ist es der Januar geworden. Die Filiale der „Handbäckerei Aydin“ wird aus dem Hauptgeschäft in Anderten beliefert, ebenso wie die Filiale der Firma in Rehburg. „Zunächst wird das Sortiment hier in Höver nach und nach ausgebaut. Wir wollen erst sehen, was hier nachgefragt wird“, erklärt Frau Aydin. So wird alles erst einmal „getestet“, damit das bestmögliche Sortiment für Höver entwickelt wird.

Stolz ist Bäckerei-Chef Gürcan Aydin vor allem auf seine Handarbeit und die Frische der Produkte. „Wir backen alles frisch am Verkaufstag, nicht mit Fertigmischungen und nicht vorgebacken am Vortag“, erklärt er den Erfolg seines Unternehmens. „Besonders beliebt sind die Nugatringe, aber auch die Schweden – das sind spezielle Brötchen.“ Dazu gibt es zahlreiche türkische Spezialitäten wie Fladenbrot oder Baclava. „Insgesamt bieten wir 18 verschiedene Brotsorten und 13 verschiedene Brötchenarten an“, ergänzt Emine Aydin, „aber noch nicht alles in Höver.“ In der Filiale werden zwei Angestellte der rund 14 der Firma eingesetzt – und auch fundiert Auskunft über die Waren geben, Bestellungen annehmen und beraten.

Für die „schnellen Kunden“ gibt es morgens nun Kaffee und belegte Brötchen zum Mitnehmen – und mehrere Presseerzeugnisse. Zusätzlich planen Aydins „etwa ab Februar“ ein Frühstückangebot vor Ort. Außerdem hat die Chefin noch andere Ideen, die allerdings an der Nachfrage wachsen müssen – und da sind jetzt zunächst natürlich die Höveraner gefordert, ihre „Emis Backstube“ anzunehmen und vor Ort einzukaufen. Sonst könnte das Angebot womöglich schneller verschwinden als es etabliert war – und das will ja wohl keiner.

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