Heimatbund „Unser Höver“ besucht MooriZ

13. Juli 2017 @

Hochmoore haben sich über viele tausend Jahre zu einer einzigartigen Landschaft mit unzähligen Pflanzen- und Tierarten entwickelt, viele davon leben nur dort. Der Heimatbund „Unser Höver“ besuchte das Moorinformationszentrum (MooriZ) in Resse, um sich über die Entstehung der Moore und deren Flora und Fauna zu informieren.

Zunächst gab es einen Einblick in die Geschichte der Moore – Foto: M. Holaschke

In einer kurzen Einführung erklärte Margret Mahler vom Verein „Bürger für Resse“ die Bedeutung des Zentrums, das von der Region Hannover gebaut wurde und nun von dem Verein betreut wird. Die Dauerausstellung zeigt eindrucksvoll, wie die Menschen in und mit dem Moor lebten, mit welchen Geräten Torf gewonnen wurde und welche Folgen die Entwässerung der Moore hatte. Einige Pflanzen und Tiere, die in den Mooren um Resse herum zu finden waren, gibt es dort deshalb inzwischen nicht mehr. Weite Flächen sind als Folge der Entwässerung mit Wald bedeckt. Heute sind diese verbliebenen Moore Naturschutzgebiete.

Verschiedene Maßnahmen sollen nun dazu beitragen, dass sich diese Hochmoore wieder entwickeln können. Dazu gehört beispielweise im Wald Freiflächen zu schaffen und dafür zu sorgen, dass auf den Moorflächen kein neuer Wald entsteht.

Danach ging es auf dem Moorpfad in die Natur – Foto: M. Holaschke

Im Anschluss an die Einführung ging Mahler mit den Besuchern auf dem Moor-Erlebnispfad durch das  Otternhagener Moor. Hier zeigte sie mit Hilfe der verschiedenen Informationstafeln am Weg die Besonderheiten dieses Moores.

Mit vielen neuen Eindrücken und nach einem gemeinsamen Mittagessen endete der Besuch in Resse und die Gruppe kehrte wieder nach Höver zurück.

 

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