Grundschüler lernen „Feuerwehr“

7. April 2016 @

Die Grundschule Breite Straße bietet jedes Jahr eine kindgerechte Brandschutzerziehung an. Dabei geht es um das Vermeiden von Feuern, Erkennen von Gefahren und Verhalten im Brandfall. Der Level ist der Lerngruppe optimal angepasst, vorbereitet wird die Ausbildung im Sachkundeunterricht.

Ein Höhepunkt für viele war die Fettexplosion - Foto: JPH/Archiv

Ein Höhepunkt für viele war die Fettexplosion – Foto: JPH/Archiv

So fand auch dieses Jahr wieder eine solche Ausbildung in der Schule statt, die von Kindern und Lehrern gern besucht worden ist. Die Stationen sind von „richtigen“ Feuerwehrleuten besetzt, was die Kinder besonders beeindruckt; die Stationen sind dabei rund um das Schulgebäude verteilt. Auf dem Hof von Jürgen Falkenhagen an der Kurzen Straße war dieses Mal die immer wieder sehr beliebte Station „Fettexplosion“ und „Spraydosendetonation“ aufgebaut worden. Beeindruckt sind die Kinder besonders von der Wirkung von Wasser, dass in brennendes Fett geschüttet wird.

In der Turnhalle an der Breiten Straße wurde erneut die Ausrüstung eines Feuerwehrmannes gezeigt und das Vorgehen in verqualmten Räumen mit „Disco-Nebel“ vorgeführt. Mit dem „Rauchhaus“ zeigten die Feuerwehrleute, wie sich Rauch und Gase in einem Haus ausbreiten und weshalb man schnellstmöglich nach draußen muss. Zudem lernten die Kinder, wie man einen Notruf absetzt. Das Highlight schlechthin allerdings war das Feuerwehrfahrzeug: Das wurde bestaunt, untersucht und es gab viele Fragen. Ein Tag mit viel Spaß, doch die Brandschutzerziehung dient nicht allein der „Belustigung“, sondern je früher die Kinder in richtigem Verhalten geschult werden, desto sicherer agieren sie im Ernstfall – und geraten zudem nicht in Gefahr, fahrlässig mit Feuer umzugehen.

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