Gemeinsamer Sicherheitsplan für den Flughafen Hannover unterzeichnet

16. Oktober 2018 @

Der Standort Flughafen Hannover mit zirka 10 000 Beschäftigten ist eine der ersten Adressen im Norden für viele Urlaubsflieger und Geschäftsreisende. Direkt zum Ziel, rund um die Uhr. Dabei profitiert jeder Gast von kurzen Wegen und vielfältigen Services. Eine so komplexe Verkehrsinfrastruktur ist immer erhöhter Terrorgefahr und vielen Risiken ausgesetzt. Sie braucht eine verlässliche Sicherheit, wenn es darauf ankommt. Verantwortlich für die Sicherheit sind hier zahlreiche Mitarbeiter verschiedener Aufgabenbereiche.

Frau Loga (Abteilungsleiterin Luftfahrt-Bundesamt), Frau Schmidt (Leiterin Hauptzollamt Hannover), Herr Dr. Wilk (Abteilungsleiter, Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft), Herr Dr. Kuhlmann (Präsident Bundespolizeidirektion Hannover), Herr Volker Kluwe (Polizeidirektion Hannover) und Raoul Hille (Hannover Airport) (v.li.) – Foto: BPol Hannover

Vor dem Hintergrund der Bedrohungslage durch den internationalen Terrorismus fand im September 2016 eine Sicherheitsbesprechung der Verantwortlichen der Behörden und Institutionen am Flughafen Hannover-Langenhagen statt.  Teilnehmer waren die Bundespolizeidirektion Hannover mit der Bundespolizeiinspektion Flughafen Hannover, die Polizeidirektion Hannover mit dem Polizeikommissariat Langenhagen, das Luftfahrt-Bundesamt, das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, die Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH sowie das Hauptzollamt Hannover.

Die Besprechung beinhaltete den Auftakt für die gemeinsame Erstellung eines Gefahrenabwehrplans. Neben dem damit einhergehenden Ausbau der Zusammenarbeit sowie der Kommunikationsstränge, entwickelte eine Arbeitsgruppe Maßnahmenpläne, die das sicherheitssensible Gefüge „Flughafen“ auf ein Schadensereignis vorbereiten, klare Verantwortlichkeiten festlegen, aber auch den Umgang mit einem solchen Ereignis regeln.

Inhalte des Sicherheitsplanes sind unter anderem konkrete Aufgabenbeschreibungen und Abgrenzungen zwischen beteiligten Organisationen, die Ausstattung und deren Verfügbarkeit, beispielweise von Handgeräten zur Messung von radioaktiven Strahlenquellen, Möglichkeiten und Erfordernisse zur Nutzung von Videoüberwachungsanlagen, abgestimmte Alarmpläne einschließlich umfangreicher Maßnahmenpläne für Notfallszenarien, wie auch die Modalitäten zur Einrichtung einer Koordinationsgruppe. Jede bereits installierte oder auch neu zu schaffende Sicherheitsmaßnahme wurde gemeinsam ausführlich analysiert und in einen verbindlichen Regelrahmen überführt.

Leitende Vertreter der beteiligten Organisationen haben den durch die Arbeitsgruppe erstellten gemeinsamen Sicherheitsplan „HAJ-Security-Program“  am 15. Oktober 2018 unterzeichnet und das Projekt, das künftig fortlaufend überprüft und ergänzt werden wird, damit offiziell abgeschlossen.

Dr. Raoul Hille, CEO Hannover Airport, meint: „Der Hannover Airport profitiert sehr von der Sicherheitspartnerschaft. Hier werden Teamgedanke und Transparenz nachhaltig gelebt. Diese vorbildliche Aufstellung kommt vor allem unseren Fluggästen zugute.“

Abschließend besteht Einvernehmen, dass unter Bündelung der bestehenden Ressourcen und Kompetenzen, die Sicherheitspartner, durch die Erstellung des „HAJ-Security-Program“ einen wichtigen Meilenstein zur Erhöhung der objektiven wie auch der subjektiven Sicherheit gesetzt haben.

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