Feuerwehrsport – wo ein Wille ist, ist auch ein Weg

5. Juli 2019 @

Die Parole hieß: „Endlich unter zwei Minuten!“ – hoch motiviert hatte Florian Menklein aus Höver damit an diesem Fronleichnam in Rodgau in Hessen sein Ziel vor Augen.

Schwere Arbeit unter Atemschutz wird den Teilnehmern abverlangt – Foto: Privat

Hartes Training mit viel Einsatz und zeitlichem Aufwand, mit etlichen Litern vergossenen Schweißes und einigen Muskelkatern wurden an Fronleichnam-Wettkampf  in Rodgau/Hessen von Erfolg gekrönt. 1:58 Minuten war der Lohn für die Anstrengungen in den hervorragend organisierten Firefit-Championships, denn mit dieser Zeit belegte Menklein den 21. Platz in seiner Altersklasse – und einen hervorragenden Platz im vorderen Drittel in der Gesamtwertung.

Der Abstand zum Treppchen wird damit geringer und beträgt in beiden Wertungsklassen zirka 30 Sekunden. Zum Abschluss belegte Menklein zusammen mit den Kollegen von der Berufsfeuerwehr Göttingen als  „TFA Team Göttingen and  Friends“ in der Staffelwertung noch einen tollen 9. Platz in 01:21 Minuten.

Ein solches besonderes Sportevent findet übrigens am 21. und 22. Juli direkt vor der Haustür statt: Die 2. FireFit-Championships findet dann auf dem Gelände des Blumengroßmarktes in Höver statt.

Erholungspause von Florian Menklein nach dem Durchgang – Foto: Privat

Bereits am darauffolgenden Sonntag startete Menklein dann vor einer atemberaubenden Kulisse in Hamburg. Am Kreuzfahrtterminal, da wo eigentlich die „Traumschiffe“ anlegen, mit dem nicht alltäglichen Docklandgebäude als Teil der Wettkampfstrecke, fanden die 1. Hamburger Firefighter Games statt.

In voller Einsatzbekleidung traten die Aktiven gegeneinander an. Die einzelnen Stationen simulierten auch hier das tägliche Einsatzgeschehen.  Es ging mit Schlauchpaketen durch einen Parcours, 70 Kilogramm-Gewichte wurden mit Hammerschlägen verschoben, Schläuche ausgezogen, ein 90 Kilogramm schwerer Dummy transportiert und zum Schluss warteten die fast 140 Stufen des Docklandgebäudes. Die Aussicht war großartig, aber so abgekämpft, wie die Sportler am Ziel waren, konnten sie diese nicht wirklich genießen.

130 Feuerwehrverrückte gingen hier bei Temperaturen um die 30°Celsius an den Start. Mit einer Zeit von 02:45 Minuten freute sich Menklein als einer der letzten Starter  über einen starken 16. Platz in seiner Altersklasse und einen herausragenden 19. Platz in der Gesamtwertung.

1 Kommentar → “Feuerwehrsport – wo ein Wille ist, ist auch ein Weg”


  1. Ekkehard Wolf

    2 Wocheen veröffentlicht

    Bei allem Respekt für diese starke Leistung: Das Bild kann nicht bei einer Erholungspause in Rodgau entstanden sein. Die Stadt liegt weder am Meer noch an einer Bucht mit Industrieanlagen. Das nächstgelegene Gewässer ist etwa 500 Meter Luftlinie vom Wettkampfort entfernt – ein etwa drei Meter breiter Bach namens Rodau.


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