Eine Eins mit fünf Nullen: Antenne Niedersachsen hilft „Kleine Herzen“

20. Januar 2017 @

Große Spannung beim Treffen in der Redaktion von Antenne Niedersachsen: Wie viel ist bei der Dezember-Sammelaktion des Senders zugunsten „Kleine Herzen Hannover“ zusammengekommen? Täglich war über die Betreuungsprojekte des Vereins in der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin berichtet worden; Ärzte und Patienteneltern kamen zu Wort; Radiomoderator Tom Meyer fuhr zu den Weihnachtsmärkten überall in Niedersachsen, um Werbung für die gute Sache zu machen, und seine Kollegin Sabrina Ege hielt am Studiomikrofon und am Telefon Kontakt zu spendenfreudigen Hörern.

Tom Meyer, Moderator, Ina Bartels, vom Landesapothekerverband, Ira Thorsting, Vorsitzende „Kleine Herzen“, Carsten Hoyer, Geschäftsführer Antenne Niedersachsen, Sabrina Ege, Moderatorin, Christian Bahlmann, Bahlsen Group, und Jens-Peter Kloppenburg, Apothekerkammer Niedersachsen, (v.li.) bei der Übergabe der Spende – Foto: Wilfred Feege

Am Ende stand eine Riesensumme auf dem symbolischen Scheck, den Antenne-Geschäftsführer und Programmdirektor Carsten Hoyer an die Vorsitzende der „Kleinen Herzen“, Ira Thorsting aus Sehnde, übergab: 100 000 Euro! Darin enthalten sind mehr als 15 000 Euro, die beim vor-weihnachtlichen Keks-Verkauf von Bahlsen vor der Hannoverschen Oper in die Spendenkasse kamen. Landesapothekerverband und Apothekerkammer haben weitere 5000 Euro beigesteuert. Auch ihre Vertreter waren bei der kleinen Feier im Medienzentrum Hannover dabei, ebenso wie Mitglieder der „Kleinen Herzen“. Dr. Michael Sasse, Leitender Oberarzt der MHH-Kinderintensivmedizin, berichtete, was auf seiner Station schon mit Spendenmitteln des Vereins möglich gemacht wurde: Ein Ruheraum für die traumatisierten Eltern der schwerstkranken Kinder ist eingerichtet; eine Psychologin kümmert sich als Supervisorin um die Ärzte und Pflegekräfte, die außerdem eine zusätzliche Schulung als Kriseninterventionshelfer bekommen.

Der neue große „Spendenbrocken“ wird zum größten Teil in die dringend nötige Umgestaltung der kinderkardiologischen Ambulanz fließen. Thorsting erklärt dazu: „Dort kommen junge Menschen mit angeborenen Herzfehlern und ihre Eltern zum ersten Mal mit der Klinik und ihren Mitarbeitern in Kontakt. Das Ambiente entscheidet mit darüber, ob ein spontanes Vertrauen in die Qualität von Medizin und Pflege entsteht. Da wollen wir helfen. Aber wir haben auch schon wieder einige Ideen, wie wir zusammen mit der MHH die Betreuung der Patienten und ihrer Familien weiter verbessern können.“

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