Ein Mikrokosmos der Rettung: Sammelschiffchen unterwegs

13. Juli 2016 @

SEHNDE-NEWS.DE. 18 Tage, neun Orte, drei Männer, ein Ziel: die Suche nach Hoffnung. Drei Freunde der Seenotretter – ein Filmer, ein bloggender Fotograf und ein Journalist – haben in den vergangenen Wochen auf einer Bootstour Deutschland bereist. In ihrem Schlepptau: Ein Sammelschiffchen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS).

In Bremen durfte das Sammelschiffchen der Seenotretter ins Weserstadion - Foto: DGzRS/Tom Tautz

In Bremen durfte das Sammelschiffchen der Seenotretter ins Weserstadion – Foto: DGzRS/Tom Tautz

Die drei Freunde haben nach Geschichten von Rettung und Hoffnung gesucht, und sind reichlich fündig geworden. Von der Zugspitze bis nach Rügen, von Dresden bis Köln: Überall in Deutschland haben sie Menschen getroffen und porträtiert, die sich haupt- oder ehrenamtlich für andere einsetzen und täglich Leben retten. Das Spektrum war breit, von der Hilfe für Obdachlose in München über eine Rettungshundestaffel an der Zugspitze, die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) in Düsseldorf bis hin zu der Besatzung eines Seenotrettungskreuzers auf Rügen.

Aber auch ganz andere Geschichten der Hoffnung sammelten die drei tourenden Kreativen – im Gespräch unter anderem mit Bestsellerautor Frank Schätzing, Hannah Berger von der Gedenkstätte Berliner Mauer und Co-Trainer Florian Kohfeldt von Werder Bremen. Klares Resultat: Es gibt in Deutschland eine große Zahl Menschen, die sich der Sicherheit und Hilfe, Gemeinschaft und Freiheit verschrieben haben. Die 3.819 Kilometer lange #Bootstour mit Bulli und Anhänger wurde breit dokumentiert: 28 Videos, darunter 21 ausführliche Video-Interviews, wurden gefilmt und geschnitten, dazu entstanden Hunderte Fotos sowie insgesamt 17 umfängliche Texte. Über Twitter und eine Microsite kommunizierten die drei Seenotretter-Freunde in Echtzeit mit vielen virtuellen Begleitern. Entstanden ist so ein Mikrokosmos der Rettung und Hoffnung.

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