Das Bergfest wirft seine Staubfahnen voraus

6. August 2016 @

SEHNDE-NEWS.DE. Das Bergfest in Sehnde am 20. und 21. August wirft schon mal seine Staubfahnen voraus. Gestern besichtigte die Stadtmanagerin Ines Raulf gemeinsam mit allen Vereinen, Anbietern und Unterstützern die Anfahrt und die Fläche für das Bergfest, um vor Ort die notwenigen Absprachen zu treffen und die Detailplanung vorzunehmen.

Alle Mitwirkenden freuen sich auf das Fest - Foto: JPH

Alle Mitwirkenden freuen sich auf das Fest – Foto: JPH

35 Teilnehmer waren der Einladung gefolgt und wollten sich auf dem frisch geschaffenen Plateau des „Kalimandscharo“ ansehen, wie die Planungen für das Fest in rund 100 Metern Höhe aussehen. Mit dem Bus ging es Shuttle-gerecht auf die Ausstiegsebene, die dieses Jahr deutlich vor dem Festplatz liegt. Drei Busse der Firma Hartmann werden zum Fest die Besucher in die Höhe bringen, sie aber dort rund 200 Meter vor dem Festplatz absetzen müssen. Der restliche Aufstieg, und der Begriff greift hier, ist absolut ungeeignet für Rollatoren, Rollstühle und gehbehinderte Besucher. Der Aufstieg ist relativ steil, der Abstieg durch kleines Geröll nicht unproblematisch. „Leider können wir wirklich nicht näher an das Geschehen“, bestätigt Raulf, denn es gibt keine weitere Zwischenebene mehr – anders als es noch 2013 war. „Dieses Jahr wird es auch keinen separaten Fußweg auf den Gipfel geben“, so Raulf.  „Deshalb raten wir den Besuchern dringend, den Shuttleservice zu nutzen.“

Auf dem Berg wurden die Aufbauplätze besprochen - Foto: JPH

Auf dem Berg wurden die Aufbauplätze besprochen – Foto: JPH

Auf dem Festplatz zogen noch die Staubwolken über die Fläche, die schon fast „feiergerecht“ planiert worden ist. Doch einige Arbeiten stehen noch aus und deshalb war der Besuch nicht nur eine informative, sondern auch eine staubige Angelegenheit. Vor Ort konnte Raulf viele Details klären und Absprachen zum Materialtransport auf den Berg wurden getroffen. Den wird für Sonntag die Freiwillige Feuerwehr zwischen 7 und 10 Uhr übernehmen, die mit dem Materialwagen alles erforderliche für die Vereine in die Höhe transportiert. Außerdem wird sie am Sonntag das Tanklöschfahrzeug aus Wassel auf dem Berg haben, während am Sonnabend die Sicherheitswache am Bergfuß steht. So besprach Tim Herrmann, Pressesprecher der Feuerwehr Sehnde, mit Cordula Kaufmann, Vorsitzende des TVE Blasorchesters,  beispielsweise den Transport von Lichtanlage, Verstärkern und großen Instrumenten.

Der Weg zum und vom Gipfel ist nicht behindertengerecht - Foto: JPH

Der Weg zum und vom Gipfel ist nicht behindertengerecht – Foto: JPH

Die Feuerwehr selbst wird zudem am Sonntag nicht nur mit ihrem neuen Messe-Info-Stand dabei sein. „Wir bringen auch die Puppenbühne und das Brandhaus mit. Außerdem ist ein Ratespiel à la Jeopardy vorbereitet worden für die Kinder“, verspricht Herrmann, der selbst am Sonntag dabei sein wird.

Auch dieses Jahr stehen wieder die Felder vor dem Zugang zum Gelände von K+S als Parkplätze zur Verfügung; den Dienst dort übernimmt die Feuerwehr. Parken ist für einen Euro möglich, ansonsten steht auch aus Sehnde ein Buszubringer bereit, so dass auch eine autolose Anreise möglich ist. Also alles bestens gerichtet – muss nur noch das Wetter stimmen.

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