Civitan Club Hannover spendet 500 Euro für lebensrettende Operation – Embrechts sammelt Spenden

19. November 2018 @

Gleich 500 Euro übergab der Präsident des Civitan Clubs Hannover Klaus Köneke gemeinsam mit seiner Frau Bärbel und dem Schatzmeister Fredo Ritter am vergangenen Dienstag an Sven Embrechts, Geschäftsführer des Apart Hotels in Sehnde. Der Betrag fließt von dort auf das Spendenkonto für die kleine Nikita (10) in Nairobi (Kenia). Sie leidet an einer sehr seltenen Hirnkrankheit, die nur operativ behandelt werden kann, wenn das Kind überleben soll. Derzeit drückt ein großer Tumor mit zwei Zysten auf das Gehirn, was unbehandelt zum Tode führen wird.

Klaus Köneke (re.) und Fredo Ritter (li.) übergeben den Scheck an Sven Embrechts – Foto: JPH

„Wir haben jetzt einen Operateur in Trier gefunden“, so Embrechts bei der Übergabe der Spende. „Dafür müssen wir aber in kurzer Zeit 20 000 Euro zusammenbekommen. Die Zeit läuft uns davon. Erst vor wenigen Tagen ist Niki wieder in Ohnmacht gefallen.“ Inzwischen hat das Team um Stephanie Linden, die bei der Familie Akumu während ihrer Freiwilligenarbeit in Afrika sechs Monate gewohnt hatte, in Trier bereits 10 000 Euro zusammen. Aber damit die Operation auch erfolgen kann, fehlen eben noch 10 000 Euro. Und der ganze „Papierkram“, wie Embrechts erzählt. Mal eben in Nairobi losfliegen geht nicht. Die Deutsche Botschaft muss die Genehmigung liefern, die Kostenübernahme muss geklärt sein und die Aufenthaltsgenehmigung für etwa sechs Monate muss vorliegen. Denn es geht um zwei Operationen, eine Chemotherapie und die anschließende Reha. „Die Nachfolgebetreuung kann dann wieder in der Heimat von Nikita erfolgen“, so Embrechts.

Die Spende aus Hannover geht nun an Linden in Trier. Sie kümmert sich von dort um den Fortgang des „Papierkrams“, damit die Kleine es zur lebensrettenden Behandlung auch noch schafft. Nikita gehört zur erweiterten Familie von Embrechts Lebensgefährtin, doch er hat erst vor einiger Zeit von dem Fall erfahren, da war in Trier die Sammelaktion schon angelaufen. „Ich habe davon zunächst nichts gewusst und als ich es erfahren habe, lief die Aktion in Trier bereits. Ich habe mich dann dort beteiligt und unterstütze, wo ich kann“, gibt sich der Belgier aus Sehnde bescheiden. Denn tatsächlich tut er viel. So führte er intensiv die Suche nach und die Verhandlungen mit dem Arzt, sammelt in der Region Hannover Spenden und kümmert sich auch um den „Papierkram“ auf dieser Seite.

Nikita braucht Hilfe in Deutschland – Foto: Privat

„Als wir hörten, dass unser Freund Sven Embrechts Geld für die Operation eines Kindes sammelt, haben wir uns spontan entschlossen, ihm zu helfen“, sagte Küneke bei der Übergabe. Er und zwei weitere Mitgliedern des Vereins waren ins Apart Hotel gekommen, um den Scheck symbolisch zu überreichen. Das Geld war bereits auf das Spendenkonto in Trier geflossen. „Wir haben ja im Vereinsziel diese Art der Unterstützung grundsätzlich stehen“, so der Präsident. Und da gehört das Helfen in solch einem schweren Fall dazu. Nun geht es für die Unterstützer um Linden und Embrechts noch darum, die fehlenden 10 000 Euro zu besorgen, damit Nikita das Leben gerettet werden kann. Wenn auch Sie die Aktion unterstützen wollen, überweisen Sie Ihre Spende auf das unten angegebene Konto – jeder Geldbetrag hilft , das Leben von Nikita Akumu aus Kenia zu retten.

Spendenkonto: Benefizradler e.V., IBAN DE22 5876 09540008 0224 90, BIC GENODED1WTL, Kennwort „Nikita“. Spendenquittungen gibt es auf Wunsch vom Verein über Sven Embrechts.

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