Brauerei „Das Große Freie“ auf Sommertour-Fahrplan

18. August 2017 @

Viel Genuss und eine Menge Information zu der Deutschen liebstem Getränk bekamen die Bundestagskandidatin und Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth und der Europa-Abgeordnete Burkhard Balz gemeinsam mit den Sehnder CDU- Vertretern Christoph Dreyer, Landtagskandidat für Sehnde, Pattensen und Laatzen, dem stellvertretenden Bürgermeister Hartmut Völksen sowie dem CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Lutz Lehmann gemeinsam mit Mitgliedern des Vorstandes der Sehnder CDU bei einem Besuch auf dem Gutshof in Rethmar. Dort ist seit etwa einem Jahr auch die Gutshofbrauerei „Das Freie“ von Braumeister Christoph Digwa und seinem Bruder Stephan aktiv und stellt eine große Anzahl sogenannter Craft Biere her – ein neudeutscher Begriff für inspirative und abwechslungsreiche Gerstensaft-Kreationen.

Zum Abschluss gab es für Christoph Dreyer, Dr. Maria Flachsbarth, Christoph Digwa, Burkhard Balz und Lutz Lehmann (v.re.) ein frisch gezapftes Bier – Foto: JPH

Unter der Führung des Brauers erfuhren die Anwesenden viel Interessantes über die Ausgangsprodukte Malz und Hopfen und über die Kunst, ein altes Handwerk mit Sachverstand und Enthusiasmus wiederzubeleben, indem man alte regionale Biersorten wiederentdecken und brauen. So gab es zur Begrüßung gleich die neueste Kreation der Brauerei, das „Broyhan“. „Das Bier hat Cord Broyhan einst hergestellt. Wir haben es gemeinsam mit Weihenstephan seit vergangenem Jahr entwickelt. Es wird ab September ausgeschenkt werden, da es dreimal so lange gebraut wird, wie anderes Bier. Zudem mussten wir eine Ausnahmegenehmigung vom Reinheitsgebot dafür bekommen – es reift in Weinbrandfässern.“

Zur Begrüßung gab es eine Probe des Broyhan – Foto: JPH

Die Brauerei hat derzeit eine Kapazität von rund 1000 Litern, wird aber nun auf 6000 Liter erweitern. Während normalerweise in den Brauereien etwa zwei Sorten Malz lagern, hat die Rethmarer 25 Sorten vor Ort und 35 Hopfensorten im Lager. Den Gästen wurde dann der Brauprozess und das Abfüllen von Hand erläutert. So erfolgt auf dem Gutshof zudem auch das Etikettieren und Verkorken noch von Hand, aber auch hier soll in Kürze eine bessere technische Lösung erfolgen. Mit Interesse verfolgten die 15 Besucher die Erläuterungen. „Ich bin begeistert von diesen kleinen regionalen Brauereien“, sagte Balz, „zwar mag ich die Pils-Richtung, aber der Broyhan ist ausgezeichnet.“ Auch Flachsbarth findet die neue Kreation der beiden Digwa-Brüder exzellent, zumal sie „leidenschaftlich gerne Bier trinkt“. Und zum Abschied versprach Balz, dass er sich im September ganz sicher den Broyhan kaufen werde. Zuvor aber waren die Gäste zu einer Verkostung der übrigen Sorten noch eingeladen – quasi als Überbrückung bis zum Broyhan-Verkauf.

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