Aktion Rote Hand: Miersch setzt Zeichen gegen Missbrauch von Kindern in Kriegen

30. Januar 2016 @

Wie bereits in den Jahren zuvor, lud die Kinderkommission des Deutschen Bundetages anlässlich des „Rote Hand-Tages – Kinder sind keine Soldaten“ am vergangenen Donnerstag mit einem Aktionsstand im Paul-Löbe-Haus dazu ein, ein Zeichen gegen den Missbrauch von Kindern als Kindersoldaten zu setzen. „Wir brauchen Bildung statt Waffen. Denn Bildung ist der Schlüssel zur Welt“, unterstrich der SPD-Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch am Rande der Veranstaltung.

Matthias Miersch mit seiner Kollegin Svenja Stadler aus dem Landkreis Harburg bei der "Roten Hand" – Foto: Büro Miersch

Matthias Miersch mit seiner Kollegin Svenja Stadler aus dem Landkreis Harburg bei der „Roten Hand“ – Foto: Büro Miersch

Die Aktion des Deutschen Bündnisses Kindersoldaten richtet sich unter anderem gegen den Einsatz unter Achtzehnjähriger in militärischen Gruppen oder Verbänden. Auch die Gewährung von politischem Asyl und die Resozialisierung von ehemaligen Kindersoldaten stehen im Forderungskatalog des Bündnisses. „Jedes Kind, das in dieser Welt und zu dieser Zeit als Kindersoldat in Kämpfen und Kriegen missbraucht wird, ist ein Kind zu viel. Dieser Missstand braucht ein sofortiges Ende“, fordert Miersch mit Nachdruck.

Nach Angaben der Vereinten Nationen sind weltweit noch immer rund 250 000 Kindersoldaten als Kämpfer, Träger, Nachrichtenübermittler oder Spione im Einsatz. Hintergrundinformationen sind im Internet abrufbar. www.aktion-rote-hand.de

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